und sonst so

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ausblicke

An dieser Stelle wurde nach Küchenfensterausblicken gefragt. Nun - im Winter sieht es bei uns folgendermaßen aus:


Wie sie sehen, sehen sie nichts. Das hängt mit den etwa 80.000 Jahre alten einfachverglasten Qualitätsfenstern zusammen, die zu vielem geeignet sind, allerdings nicht dazu, ein Zimmer in irgendeiner Weise vor Kälte abzudichten. Folglich beschlägt alles und ja, dann hat man eben nichts mehr vom wunderschönen Hinterhofausblick.
Aus diesem Grund liegt hinter dem Fenster aber erst noch ein Balkon, den man nutzen kann, wenn man von der Außenwelt was sehen will.
Auf dem Balkon kann man auch grillen, Kaffee trinken, sitzen und rauchen oder passierende Studenten (ja, die passieren den Hinterhof) beobachten. Das ist zwar nicht so hübsch wie grüne Wiesen und Bäume und so, aber manchmal auf jeden Fall unterhaltsam. (Manchmal kommen auch Freunde unten vorbei. Man kann dann laut brüllen und sie auf einen Kaffee nach oben bitten.)



Mittwoch, 14. Oktober 2009

I am nowhere and it's now.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Krümelmonster

Hier stieß ich auf Folgendes:



Ist das cool. Willwillwill auch machen! Bald.

Dienstag, 22. September 2009

Abschied (für nicht so lange, aber doch ein paar Tage!)

Ab heute ist das Leben wieder



Während sich dieser Beitrag hoffentlich von selbst veröffentlicht, sitze ich bereits im Flugzeug, trinke ein überteuertes Flugzeugbier, höre Flugzeugmusik und freu mich hibbeliwibbelbestialischdoll auf die kommenden acht Tage. Das sprichwörtliche Loch in den Bauch, das ja, vielleicht, in den nächsten Tagen mit einem leckeren Früssen gefüllt werden wird.
Alles Liebe! (Wenn man sie teilt, wird sie mehr. Merken!)


Samstag, 19. September 2009

Samstags-Marktbesuche

Das Wetter ist so schön in den letzten Tagen. Gestern zum Beispiel bin ich, als ich eigentlich zum Lernen in die Uni wollte, auf einer Parkbank eingeschlafen mit der Sonne im Gesicht. Mit diesem Song übrigens dabei, ich mag das Album grad so sehr:



Und auch heute morgen begann der Tag viel zu freundlich, um den Anfang (meiner Meinung nach - zumindest im Moment - die beste Tageszeit) drinnen zu verschlafen. Stattdessen hab ich auf dem Flohmarkt in der früh eine Freundin besucht, die dort alte Sachen verkauft. Ich bin kein ambitionierter Flohmarkt-Shopper, aber ich bin gerne dort. Menschen trinken in der Sonne morgens um neun Rotwein oder essen Flammkuchen an Ständen, an denen es nach Zimt riecht. Das ist eine schöne Welt, in der Menschen das machen. Und ich mag gern Herbst (und Herbstgerüche), weil ich gern diese Zeiten im Jahr mag, in denen sich irgendwas ankündigt, aber noch nicht richtig da ist.

Und weil es draußen so freundlich ist, bin ich dann auch noch auf den Wochenmarkt gegangen. Wochenmärkte hab ich noch deutlich lieber als Flohmärkte, denn da kaufe ich lieber ein, wenn ich auch niemanden besuchen kann. (Allerdings brauche ich dringend einen Korb; ich denke, mit Körben ist das Einkaufen auf dem Wochenmarkt gleich nochmal so lustig.) Diesmal gab es das alles für mich:







Petersilie. Petersilienwurzel. Birnen. Pfirsiche. Erdbeeren. Kürbis. (Hokkaido, allerdings laut Kürbisverkäufer irgendeine neue besonders aromatische Unterart - ich bin gespannt). Und Pfifferlinge, die ich dieses Mal auf keinen Fall vergammeln lasse: Die gibt es heute Abend mit dem Rest vom Butternut-Kürbis, der Petersilienwurzel, ein bisschen Kartoffel vielleicht und vielviel Petersilie.

Mit einem der beiden Pfirsiche und Erdbeeren mit Zimtquark im Magen hoffe ich nun, dass der Tag so zimtig-sonnig weitergeht, wie er angefangen hat. Aber ich bin da ganz optimistisch.

Freitag, 21. August 2009

Endlich was, mit dem ich mich auskenne

Simon (Korrespondent in österreichischer Außenstelle) und ich dürfen uns als zitierfähige Früssen-Experten bezeichnen: In diesem Eintrag des "Neuen Wörterbuch der Szenesprachen" wird (zu Recht) auf Meat&Greet verwiesen. Lustig.

Freitag, 7. August 2009

Und da stehen sie wieder in 2er-Reihen vor der Pommesbude und warten auf das, was ihnen gebührt.

Um die Entwicklungen und vorübergehenden Deaktivierungen der letzten Tage nicht unkommentiert zu lassen: Es passiert ziemlich viel im Moment, Menschen ziehen um oder sind zu Besuch; es wird gereist, getrunken, geredet und gelacht. Alles in allem kann man sagen: Es gibt viel zu tun, ich bin meistens verkatert und nehme die Welt aus diesem und hundert anderen Gründen wahr wie durch eine Milchglasscheibe. Schlechte Voraussetzungen fürs Kochen: Die Heringswoche hat sich zu einem Heringsmonat, vielleicht auch zu einem Heringsleben ausgeweitet. (Und das, obwohl sogar Heringsfilet in Limette-Mandarine oder in Cranberry-Chili - ja, das gibts beides wirklich - exakt wie Hering in Tomatensoße schmeckt und auch genau so aussieht.) Mein Appetit auf Dosenfisch ist einfach nicht zu stillen, der Herd bleibt seit Wochen kalt und ich habe die starke Intuition, dass sich das in der nächsten Zeit nicht ändern wird. (Irgendeine systematische Veränderung hat stattgefunden, deren Wesen ich noch nicht näher bestimmen kann.) Deswegen verabschiedet sich Meat&Greet in die Sommer- oder Herbst- oder Was-auch-immer-Pause und wünscht allen Koch-Blog-Lesern und -Schreibern eine gute Zeit und viel leckeres Essen natürlich.

Dienstag, 30. Juni 2009

Alte und neue Geschichten

Es sieht danach aus, als hätte ich in der letzten Zeit wenig gekocht. Das stimmt aber nicht. Es gab reichlich Gemüse verschiedenester Art mit verschiedensten Beigaben (Fisch, Fleisch, Tofu) aus dem Wok. (Und das sogar an verschiedenen Orten - mal bei Elli, mal daheim, mal bei Mama.) Da derartiges aber schon mehrfach verbloggt wurde, habe ich davon Abstand genommen, alles zu fotografieren und zu veröffentlichen. Das hier war ja nicht als Essens-Tagebuch geplant und dazu soll es auch nicht werden. Deswegen nur stellvertretend für alles andere ein Bild von Paprika mit Pilzen und Sprossen:



Ein Abend war in kulinarischer Hinsicht zwar spannend - wir trafen uns zu viert und veranstalteten ein lustiges Impro-Kochen, zu dem jeder vier Zutaten nach Wahl mitbrinen durfte - von Yufka-Teig und Dill über Milchreis und Negerküsse zu Büffelmozzarella war das Spektrum ziemlich breit. Und das Essen, was dabei entstand, war nicht weniger aufregend. Es gab Negerküsse als Vorspeise, Yufka-Taschen aus dem Ofen gefüllt mit einer Spinat-Lauch-Knoblauch-Mischung, außerdem absolut göttlichen frittierten Broccoli und einen Radicchio-Salat. Zum Nachtisch war gebackene Banane mit Milchreis geplant, aber wir fühlten uns alle vollgefressen genug um darauf zu verzichten. Also wie gesagt: DIESES Essen wäre ein paar Fotos und Rezepte wert gewesen. Dummerweise hatte ich relativ früh relativ viel Bier/Wein (Wein auf Bier, das rat ich dir, Bier auf Wein, das rat ich dir) im Blut und das beeinflusst meine Foto-Lust immer äußerst negativ (meine Ess-Lust allerdings umso positiver). So auch in diesem Fall. Alles, was ich anbieten kann, ist dieses wenig ansprechende Bild von Broccoli und Salat. Man erkennt dort sehr schön, was für Auswirkungen Alkoholkonsum auf die Handyfoto-Kompetenz hat.



So weit zu den Gründen, aus dem in den letzten Tagen eher weniger geschah. Aber auch für die nächsten Tage habe ich eine gute Entschuldigung: Ein Besuch in der Wiener Außenstelle steht auf dem Plan. Dort wird kulinarisch natürlich wieder einiges passieren: Wir planen den Verzehr (möglicherweise auch die eigene Zubereitung? Diese Option wurde noch nicht eingehender erörtert) kandierter Äpfel; ggf. auch ein weiteres Früssen mit neuen, exotischen Geschmackskombinationen.

Man darf also gespannt sein! Viele sonnig-verschwitzte Grüße aus K und ich hoffe, ihr habt in den nächsten Tagen so viel Spaß wie mir mit hundertprozentiger Sicherheit bevorsteht.

Dienstag, 2. Juni 2009

Zum weiteren Vorgehen

Ich bin ganz aufgeregt. Nächste Woche treffen sich Frau Van-und-Zu und ich, um endlich auch mal, zum ersten Mal, am Kochtopf-Blog-Event teilzunehmen. Und dann direkt zu einem so anspruchsvollen Thema wie Pasteten, Sülzen, Terrinen; alles Speisen, an die wir uns beide noch nie herangewagt haben. Rezept: hamwer auch noch nich.
Lustigerweise wies Anke heute darauf hin, dass wir noch nie zusammen gekocht haben (sondern es saß immer nur einer rum und trank, während der andere irgendwelche Sachen zusammenquirlte und trank). Wahrscheinlich ist das für so eine Freundschaft auch besser, wenn in der Küche die Aufgaben und die Entscheidungsgewalt klar verteilt sind, oder? (Also einer kocht, einer macht den Wein auf.)
Wir gehen das Risiko auf jeden Fall in der nächsten Woche ein. Darüber hinaus besteht die berechtigte Hoffnung, dass Madame uns bis dahin noch ein paar Risotten-Rezepte aus der letzten Zeit verrät. Ich hab da von irgendeiner Speicherkarten-mit-Bildern-ins-Notebook-der-Mitbewohnerin-schieb-Aktion gehört. Spannend!

Freitag, 22. Mai 2009

Korrelationen

Meine Freundin hat neulich ausgerechnet, dass sie bei allen schriftlichen Arbeiten an der Uni pro zehn Seiten ein Kilo zugenommen hat. (Magister-Arbeit ausgenommen, ihr Glück.) Bei mir verhält es sich umgekehrt analog, wenn man so sagen kann. Ich nehme pro zehn Seiten Magisterarbeit (mindestens) ein Kilo ab. Das ist doch gut. Und die Überleitung zur zweiten Feststellung des Abends: Diesen Effekt habe ich sicher unter anderem Flüssigsüßstoff zu verdanken. Als ich eben ein bisschen bei den Kochschlampen gelesen habe, fiel mir auf, dass Anke und ich sicher die einzigen Food-Blog-Betreiber sind, die kein Problem mit Light-Produkten haben. (Generell wird bei uns ja erfrischend undogmatisch gekocht, ne!?) Im Gegenteil - ich schätze schaurig-chemischen 0,1%-Pudding, fettreduzierten Ziegenkäse und Joghurt-Margarine. Hiermit bekenne ich mich zu gestörtem Essverhalten und oute mich als vermutlich süßstoffsüchtig. Jaja, ich weiß, Schweinemast, appetitanregend und so..aber mal im Ernst. Wenn ich eh schon darauf achte, was ich esse, ich folglich also nicht 5 Tafeln Schokolade auf einmal in mich reinschiebe, wie es eigentlich meinem Naturell entspräche - und zwar ganz und gar -, ist es völlig wurscht, ob ich mich um 0,01% mehr zusammen reißen muss, weil ich durch den Genuss einer Süßstofftablette 0,01% mehr Lust auf Essen habe als sowieSO schon, oder? Darauf einen entkoffeinierten Kaffee mit großzügig Saccharin.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.
Anke und Marianne sind sicher die einzigen Food-Blog-Betreiber ohne Light-Produkte-Phobie, sondern bekennende Flüssig-Süßstoff-Addicts - um auch in Schürze und Pumps noch eine gute Figur zu machen.

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