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Süße Sachen

Samstag, 3. Oktober 2009

Nochmal Feigen überbacken

Wien-Reminiszenz. Wiederholung der gratinierten Feigen von letzter Woche. Dieses Mal mit einem großzügigen Schuss Holunderlikör: Daumen hoch!
Die Rezeptmenge von eben, die als Nachtisch für etwa zwei Personen taugt, ist ausreichend für eine extrem sattmachende Hauptmahlzeit. Ich jedenfalls bin gerade extrem satt.







Montag, 1. Juni 2009

Basilikum-Balsamico-Erdbeeren

Ich hatte neulich mal was von Ingwer-Milchreis mit Basilikum-Erdbeeren gelesen und das fand ich spannend. Bisschen reduziert (nämlich ohne den Milchreis), dafür noch mit einer Art Marinade, gab es das eben zum Nachtisch und ich fand es ganz toll. Erdbeeren und Basilikum passen einfach super zusammen und dass die Marinade aus Essig und Honig grandios ist, erriecht man bereits, bevor man probiert hat.



Zutaten (für 3 kleine Nachtische)
500 g Erdbeeren
1 EL Balsamico-Essig, dunkel
1 TL Honig
1/2 Bund Basilikum

Zubereitung
Erdbeeren putzen, halbieren. Honig und Essig verquirlen. Erdbeeren damit vermischen und etwa 10 Minuten marinieren.
Basilikum-Blättchen direkt vor dem Servieren in Streifen schneiden und unterrühren. Dann, wie gesagt, sofort aufessen.

Samstag, 7. März 2009

Alma





Mitbewohnerin Nr. 2. Alma, willkommen zu Hause. Ich habe weder Kuchen gebacken noch Kartoffelsalat gemacht. Verzeih. Dafür gehört dir schon jetzt einer meiner pinken Schlappen.

Dienstag, 3. Februar 2009

Wirklich guter Genesungsschokopudding

Kranksein und sich selber Schokopudding kochen müssen, bloß weil die Mitbewohnerin dämliche Überstunden macht, ist wirklich kein Spaß, aber irgendjemand muss es ja machen. Weil ich so unwahrscheinlich geschwächt und angeschlagen bin, musste ich auch mit den Zutaten vorlieb nehmen, die da waren - also keine geschmolzene Schokolade im Pudding (und auch kein untergerührter Quark, was ich eigentlich sehr gerne mag). Aber so war's auch lecker. Und jetzt sitze ich im Bett, löffle brav meine Schüssel aus - vielleicht auch noch eine - und gucke Topas in der Hoffnung, dass im Bett sitzen, Film gucken, Pudding essen und den ganzen Tag über heiße Zitrone und Erkältungstee trinken ausreicht, um mich wieder gesund zu machen.

Übrigens: 1 Jahr Meat&Greet Blog. Trööööt.



Zutaten (für vier kleine, zwei große Nachtische oder eine Portion für jemanden, der sehrsehr krank oder sehrsehr traurig ist)
0,5 l Milch
75 g Zucker
3 EL Speisestärke
Kakaopulver
Prise Salz
gehackte Mandeln

Zubereitung
Die Milch in einen Topf geben und erhitzen. 6 EL abnehmen und erst mit Stärke, dann mit Zucker, und dann mit Kakao - Menge nach Geschmack, ich mag gern viel - gut verrühren, so dass sich keine Klümpchen bilden.
Wenn der Rest der Milch kocht, von der Flamme nehmen und die Stärkemischung einrühren. Nochmal etwa eine Minute kochen. In Schälchen füllen und jetzt nach Belieben entweder erst abkühlen lassen oder sofort aufessen. Vorher auf jeden Fall noch mit gehackten Mandeln bestreuen, wenn man mag.

Montag, 26. Januar 2009

Schokokuchen mit weißem Schoko-Frosting

Angie hatte sich irgendwas mit Frosting gewünscht. Davon wurde ich um halb vier unterrichtet, als ich aus der Uni kam. Gut, dachte ich mir, sie arbeitet bis sechs, bis dahin sollte man doch einen kleinen Kuchen mit Frosting hinkriegen. Vernünftig gedacht, allerdings hätte ich dann auf die Füllung verzichten sollen. Bei Kuchen, den man noch zusammensetzen muss, sollte man sich nämlich darüber im Klaren sein, dass die einzelnen Teile erstmal gründlich abkühlen müssen, sonst bröseln sie völlig auseinander. (Außerdem sollte das Frosting auch nicht auf ganz frischen Kuchen gespachtelt werden.) Natürlich ist genau das passiert. Immerhin hatten alle was zu lachen und Kuchen aus Schüsseln löffeln ist ja auch o.k. so weit.
(Man sollte nur gucken, dass man die Gier nicht zu groß und die Schüsseln nicht zu voll sein lässt, sonst kann man sich nämlich, so wie ich im Moment, für einige Stunden nicht mehr bewegen.)



Das Frosting ist jedenfalls prinzipiell lecker und geht so:

250 g weiße Schokolade im Wasserdampf schmelzen und 125 g Butter weich werden lassen. Währenddessen 340 g Frischkäse mit dem Handmixer aufschlagen. In drei Schüben die geschmolzene Schokolade zum Frischkäse geben, dabei immer wieder alles gut vermixen. Anschließend die weiche Butter und 1 TL Zitronensaft untermixen.
Wenn alles gut vermischt ist, das Frosting mittels eines Spachtels auf das erkaltete (!!!) Gebäck auftragen. (Wenn man nicht lange genug wartet, passiert das, was auf dem Foto allzu deutlich zu erkennen ist: Es lösen sich Brösel vom noch weichen Kuchen, vermischen sich mit dem Frosting und der Überzug kriegt hässliche dunkle Punkte, die man nicht haben will.) Alles fest werden lassen, bis die Mitbewohnerin nach Hause kommt.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Baby liest Kochbuch (falschrum)



(Und ja, es ist tatsächlich ein Koch- und kein Blumenbuch.)

Dienstag, 30. September 2008

Flammkuchen III

Ein letztes Modell mit Erdbeeren und Mandeln. Jetzt gebe ich Ruhe, versprochen.





Samstag, 27. September 2008

Grießflammeri

Dass ich ein Fan süßer und kohlehydrathaltiger Pampen bin, sollte ja mittlerweile deutlich geworden sein. Wenn ich vom Milchreis vorerst die Nase voll habe, steige ich einfach auf Grießbrei um. Weil am Monatsende das Geld eher knapp geworden ist (vorsichtig ausgedrückt), gab es leider keinen Dinkelvollkorn- sondern ganz normalen Weichweizengrieß. Trotzdem empfehle ich geschmacklich die Vollkorn-Variante. Grießbrei habe ich noch nie mit Sojamilch gekocht, kann dazu also nichts sagen - aber wenn das Geld wieder fließt, wird auch das sicherlich ausprobiert.
Dieses Modell lässt sich prima stürzen und macht dann natürlich optisch deutlich mehr her, für einen Nachmittag im Bett wäre das aber übertrieben und weniger praktisch gewesen.



Zutaten (für eine Person)
50 g Weichweizengrieß
1 Eigelb
Zucker nach Geschmack (Geschmack=viel Zucker)
Prise Salz
1/4 l Milch
1/2 Vanilleschote/Vanillearoma
ein paar gestiftete Mandeln
Obst oder Kompott oder Marmelade nach Gecshmack
Zimt nach Geschmack

Zubereitung
Milch mit Salz, Zucker und Vanillemark zum Kochen bringen. Grieß einrühren und ca. 5 Minuten kochen. Eigelb und gestiftete Mandeln einrühren. Noch heiß in Förmchen füllen (sicherheitshalber mit kaltem Wasser ausspülen vorher) und kalt stellen. Wenn erkaltet, stürzen und mit Zimt und Obst essen. In diesem Fall mit aufgetauten Erdbeeren.

Sonntag, 7. September 2008

Milchreis

Milchreis ist ja so sehr mein Lieblingsessen. Am besten sehr süß (klaro) und mit Sojamilch und Zimt und Obst. Also am aller, allerliebsten genau so:



Zutaten (für eine kleine Schüssel)
60 g Milchreis
250 ml Sojamilch
25 g Zucker
1 Kiwi Gold
1/2 Pfirsich
ein paar gehackte Walnüsse
eine Prise Salz
Zimt

Zubereitung
Die Sojamilch mit Zucker und Salz aufkochen. Den Milchreis einrühren und bei geringer Hitze kochen, bis er gar ist (ca. 20-30 Minuten). Kleingeschnittenes Obst und Walnüsse darauf verteilen und mit etwas Zimt bestäuben.

Donnerstag, 4. September 2008

Süße Feigen mit Vanillecreme

DAS war lecker. Feigen sind einfach so gut und im Moment sogar bezahlbar. Ich für meinen Teil finde, dass man die Füllung ruhig noch etwas süßen kann (Honig), bevor man sie zurück in die Feigen patscht. Auch mit dem Pfeffer kann man zwar ruhig vorsichtig, aber nicht ALLzu sparsam sein.
Definitiv ist das jedenfalls das Richtige, um zusammen im Bett zu sitzen, Nachtisch zu essen und fern zu sehen. (Statt Chips quasi. Lebensmittelsnobismus braucht man mir aber nicht vorzuwerfen - ich habe nichts gegen Chips! -, es sollte heute nur etwas weniger fettig sein. Man ist ja dick genug.)



Zutaten (für zwei gefüllte Feigen)
2 reife Feigen
25 g Pinienkerne
75 g körnigen Frischkäse
1 Prise Vanille
weißer Pfeffer
etwas Honig oder Apfeldicksaft

Zubereitung
Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Feigen waschen und Deckel abschneiden. Fruchtfleisch herauslöffeln und in einer Schüssel mit
Frischkäse, Vanillemark/-aroma und Pinienkernen vermengen.



Creme in die Feigen füllen und Deckel wieder aufsetzen. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Direkt vor dem Servieren Deckel nochmal abnehmen und mit Honig oder Apfeldicksaft beträufeln und mit etwas weißem Pfeffer bestäuben. Deckel wieder aufsetzen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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