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Kuchen, Teilchen, Muffins

Dienstag, 10. November 2009

Happy Birthday! (Kleine Geburtstagstorte mit Schoko und Nuss)

Die Geburtstagskuchenzeit ist wieder angebrochen, meine Freundin Elli wird heut' 28 und deswegen bekam sie diese Torte mit Schokolade drin und mit Nüssen - 28jährige LIEBEN Schokolade und Nüsse.

Liebe Elli: Ein weiteres Mal Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass dein nächstes Jahr großartig wird.
(Und ich habe heute so häufig gratuliert wie sicher nie jemand vorher an einem Geburtstag. Bei Glückwünschen geht ja Quantität über Qualität, finde ich! Nicht so bei Kuchen...na ja, jedenfalls nicht heute.)

Das hier ist dann auch noch mein Beitrag zu Hedonistins "Kleine Kuchen"-Event.



Foto schnell noch geschossen bevor die kleine Levia angefangen hat die 8 anzuknabbern. ("Geburtstag! Ich will Kuchen!")

Zutaten (für eine 20 cm Springform)

für den Kuchen:
50 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
50 g Mehl
100 g Butter
1 TL Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse
50 g Speisestärke
75 g Zucker
1 Prise Salz
Fett für die Form
3 Eier

für die Glasur:
50 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
20 g Puderzucker
2 EL Sahne
20 g Butter

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Boden der Springform mit Backpapier auslegen, Rand fetten.

Schokolade fein hacken. Hälfte des Zuckers mit Butter schaumig rühren. Eier trennen, Eigelb unterrühren. Mehl, Haselnüsse, Stärke, Backpulver und gehackte Schokolade unterkneten. Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers steif schlagen, unterrühren.

25 bis 30 Minuten backen. (Bei meinem Ofen: Minuten.) Auskühlen lassen.

50 g Schokolade im Wasserbad schmelzen. Puderzucker, Butter, Sahne zugeben, glatt rühren. Torte überziehen, mit Mandelblättchen verzieren. (Geburtstagskuchen ohne Deko sind Quark.)


Mittwoch, 19. August 2009

Ich strafte

mich selbst Lügen und buk letztens diesen Obst"kuchen", den man vielleicht passender als gebackenen Getreidebrei (na, klingt das nicht einladend?) mit Obst belegt bezeichnet. (Es handelte sich dabei allerdings wirklich um die einzige Küchenaktion in letzter Zeit, bei der kein Dosenöffner o.ä. beteiligt war. Und sie fand auch nur deswegen statt, um meiner neuen Fensterbank-als-Sitzgelegenheit mit Kaffee und Kuchen angemessen zu huldigen, nachdem sie in den letzten Wochen mit Bier und Zigaretten - Mami, ich rauch nicht, nur meine Freunde - bereits ausreichend eingeweiht wurde.)
Für uns, die wir ja großen Spaß sowohl am Fett hinzufügen (ich erinnere an aufmontierte Buttersoßen) als auch am Fett reduzieren haben, ist dieses gesunde Gebäck ein großes Vergnügen. Und da ich ja dazu neige, einen Kuchen, wenn er da ist, einfach aufzuessen, ist es ja nicht so falsch, ein bisschen auf den Energiegehalt zu achten. Es handelt sich dabei allerdings um eine Süßstoffbombe, wer demgegenüber irgendwie skeptisch ist, sollte also besser irgendwas anderes backen.

Laut Originalrezept kommen in den Teig 200 ml Wasser, ich versuche es nächstes Mal mit etwas weniger, in der Hoffnung, dass der Boden dann ein bisschen knuspriger wird. Aber sehr gut geschmeckt hat der der Anke und mir auch so.





Hier Rezept, entnommen dem Suppentopf.

Zutaten
hitzebeständiges Süßungsmittel
200 g Haferflocken
2 Äpfel
1 Fläschchen Rum- oder Vanillearoma
Zimt
1/2 Pck. Backpulver
500 g Erdbeeren (ich habe zusätzlich zwei Pfirsiche in Spalten geschnitten)
1 Pck. roten Tortenguss

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Äpfel mit Schale grob reiben. Mit den Haferflocken, dem Aroma, Zimt und Backpulver mischen. Etwas Wasser (bis zu 200 ml) zugeben und den Brei mit Süßstoff süßen.
Eine Form mit Backpapier auslegen (Boden reicht) und den Teig hineingeben. Andrücken, etwa 20 Minuten backen.

Währenddessen Obst putzen. (Die Pfirsichspalten habe ich kurz in der beschichteten, ungefetteten Pfanne geschwenkt, damit sie etwas weicher werden.) Den Boden aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit dem Obst belegen. Tortenguss nach Packungsanweisung, allerdings mit Süßstoff statt Zucker zubereiten und auf dem Obst verteilen. Erkalten lassen.

Schmeckt prima nach 1 Tag im Kühlschrank.

Sonntag, 18. Januar 2009

Mohnhörnchen

Angelehnt an das hier ein Rezept für leckere süße Sachen. Geht natürlich genauso gut mit Nussfüllung.





Zutaten (für ca. 8 Hörnchen)

für den Teig:
250 g Mehl
100 g Milch
30 g Pflanzenöl
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei

für die Füllung:
200 g geriebenen Mohn
Milch und/oder Sahne
Zucker nach Geschmack
Rosinen nach Geschmack

etwas Öl
1 Eigelb
nach Geschmack Hagelzucker

Zubereitung
Mehl, Hefe, Salz ud Zucker vermischen. Öl, Ei und Milch hinzugeben und kneten, bis ein weicher Teig entsteht. (Ggf. noch Milch oder Mehl nachgeben.) 30 Minuten gehen lassen.

Derweil Mohn mit Zucker, Rosinen und etwas Milch-Sahne-Mischung (geht auch nur mit Milch, dann evt. 1 EL Öl zugeben) aufkochen, bis aus der zuvor leicht flüssigen Masse ein dickflüssigerer Brei wird. Etwas abkühlen lassen.

Teig ausrollen, in Dreiecke schneiden (ca. 8 Stück). Mit etwas Öl bepinseln. Füllung darauf verteilen und einrollen. Auf ein Backblech setzen. 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eigelb verquirlen und Hörnchen damit einpinseln. Nach Lust und Laune mit Hagelzucker bestreuen. Ca. 20 Minuten backen.

Samstag, 27. Dezember 2008

Mohnmuffins aus dem Muffinmaker

Weihnachten ist vorbei und es gibt einige hübsche Geschenke. Besonders erwähnenswert hierbei der wundervolle "Bells and Whistles"-Gürtel den Anke angefertigt hat und dieser formvollendete sogenannte Muffinmaker, mit dem man auch ohne Backofen sieben kleine niedliche Muffins herstellen kann. Falls ich also irgendwann in ein Studentenwerks-Apartment umziehen sollte, werde ich ihn noch mehr zu schätzen wissen als jetzt schon.
Eingeweiht wurde er soeben mit diesen leckeren Mohnmuffins, wobei sich die Wahl des Rezeptes nach dem Angebot an Zutaten im Kühlschrank orientierte.



Zutaten
1 Tasse Öl
3 Tassen Mehl
2 Tassen Zucker
1 Tasse Milch
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
ca. 3/4 Tasse Mohnsamen (Menge nach Geschmack)

Zubereitung
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und entweder im Muffinmaker oder ganz normal im Backofen backen (180 Grad).

Montag, 1. Dezember 2008

25.11.2006/1957. Herzlichen Glückwunsch

Nur als kurzer Beweis dafür, dass in unserem Ofen durchaus etwas passierte, während es im Blog ein paar Tage still blieb:



(Raspberry Swirl Cheesecake)



(Banana Swirl Chocolate Cake)

Außerdem:





Eine schöne Adventszeit euch allen!

Sonntag, 16. November 2008

Baumkuchenspitzen

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.



Zutaten
250 g Butter
Butter für die Form
1 Vanilleschote/Vanillearoma
6 Eier
200 g Zucker
8-10 EL Milch
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Kakaopulver
Gewürze nach Geschmack (Zimt, Kardamom, Piment, Koriander, Nelken...) für den dunklen Teig, für den hellen nach Geschmack geriebene Orangenschale und/oder Rum(aroma)
Fett und Mehl für die Form
Kuvertüre zum Überziehen

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier trennen. Eigelb mit Zucker, Vanillemark, Milch und Butter schlagen, bis ein dicker Schaum entsteht. Das Mehl einrühren.
Eiweiß mit Salz aufschlagen und portionsweise unter den Teig heben.
Den Teig halbieren und die eine Hälfte mit Kakao und (Weihnachts-)Gewürzen nach Geschmack würzen (ich habe ca. 1 TL Zimt und 1 TL gemahlenen Kardamom genommen). In die andere Hälfte hab ich etwas Rumaroma und geriebene Orangenschale gerührt.



Eine Springform fetten, mehlen und eine ganz dünne Schicht von einem der beiden Teige einfüllen. 5 bis 7 Minuten backen, bis die Teigschicht fest wird. Temperatur auf 250 Grad erhöhren. Eine Kelle des anderen Teigs darauf verteilen (z.B. mit dem Backpinsel) und auf oberster Schiene 3 bis 5 Minuten backen. Immer abwechselnd Teig einfüllen und backen, bis beide Teige verbraucht sind.
Kuchen kurz abkühlen lassen, Ring lösen und in 10 Tortenstücke schneiden. Diese in drei gleichgroße Dreiecke teilen.





Kuvertüre im Wasserbad/-dampf schmelzen und die Baumkuchenecken damit verzieren.

Hinweis: Beim zweiten Mal hab ich den Teig nicht geteilt, sondern einfach mit einer Flasche Rumaroma und einem Päckchen Orange-Back gewürzt.

Samstag, 15. November 2008

Brownies, wie sie sein sollten

Den Misserfolg vom Abend vorher konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und hab die Brownies nochmal gebacken. Diesmal wurden sie so, wie Brownies sein sollten.
Wobei ich sie am nächsten Tag fast noch leckerer fand als frisch und heiß mit Vanilleeis. Leider kam ich am Folgetag nicht mehr dazu, sie zu fotografieren. Noch warm zerfielen sie sehr leicht und deswegen sieht's auf dem Foto ein bisschen nach Matsche aus - der Schein trügt in dem Fall aber.

Mittwoch, 12. November 2008

Misslungen: Cyn's Brownies (sie trägt keine Schuld!)

Obwohl es ja eine meiner Lieblings-statt-schlafen-Beschäftigungen darstellt, ist nachts backen manchmal vielleicht doch nicht das Richtige. Nicht nur deshalb, weil man NIE alle Zutaten da hat und deswegen IMMER einen Besuch beim Geldautomaten (a) und beim Kiosk (b) vorschalten muss, was ja für's Portemonnaie sowieso schon eine Katastrophe darstellt. (Wann fange ich an, Backzutaten an normalen Wochentagen und zu normalen Uhrzeiten wie andere Menschen auch im Supermarkt zu kaufen?)
Sondern auch, weil ich davon abgesehen so verplant war, dass bei "Cynthia Barcomis Brownies" in der Variante mit weißer Schokolade alles schiefging, was überhaupt schiefgehen kann. Aus der Angabe "2 EL Kaffee" machte mein Hirn "2 EL Kaffeepulver" und "2x200 Gramm Kuvertüre" wurden beim Einkaufen enfach halbiert. Ich dachte, der Punkt, an dem mir sowas passiert, läge langsam hinter mir.
Weil niemand spät am Abend Lust hat, zweimal zum Kiosk zu laufen (und weil ja sowieso schon das Kaffeepulver in der Pampe drin war), hab ich mich aus Mangel an Alternativen kurzerhand gegen Cynthias Rezept entschieden und mich stattdessen mit dem "Teig" aus Zucker, Butter, Schokolade und natürlich nicht-löslichem Kaffepulver (wie verwirrt kann man sein?) abgefunden.

Rausgekommen ist etwas, das ich nicht als "köstlich", sondern lieber als "genießbar" bezeichnen möchte. Die Schokoladenstückchen fehlten halt und wurden durch gehackte Mandeln ersetzt, was natürlich überhaupt keinen Ausgleich darstellt. Das Kaffeepulver sorgt derweil für den "nötigen" Crunch.
Tja, schade! :-(

Sonntag, 9. November 2008

Geburtstagskuchen III: Sauerrahm-Kaffee-Kuchen

Mittlerweile wäre eigentlich eine eigene Kategorie zu dem Thema angebracht: Ellis Gebutstagskuchen haben wir zu dritt gebacken und anschließend mit gehackten Pekanüssen und Mandeln verziert.
Das Rezept gibt's schonmal, die herzlichen Glückwünsche müssen aber noch bis morgen warten.



Zubereitung (für eine rechteckige Form, z.B. 28x18 cm)
125 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillearoma
1 EL löslicher Kaffee
150 g Mehl
1 TL Backpulver
90 g saure Sahne (hatten wir nicht und haben wir duch Mascarpone ersetzt - das geht immer)

für die Glasur:
125 g Puderzucker
20 g Butter
2 TL löslicher Kaffee

Nüsse zur Deko

Zubereitung
Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Zucker und Butter schaumig rühren. Eier nach und nach zugeben, unterkneten. Vanillearoma und Kaffeepulver in 1 EL warmem Wasser auflösen und unterrühren. Mehl und Backpulver zugeben und verkneten. Saure Sahne einrühren.

Alles in die mit Backpapier ausgelegte Form geben und glattstreichen. Etwa 30 bis 40 Minuten backen. Auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Glasur die Butter schmelzen. Den Kaffee in 1 bis 2 EL lauwarmem Wasser auflösen. Beides mit dem Puderzucker verrühren, über den Kuchen gießen, verstreichen und dekorieren.

Donnerstag, 6. November 2008

Geburtstagssause

Exakt zwei Wochen nach meiner Mitbewohnerin und mittlerweile auch wieder ein paar Tage her hatte auch ich Geburtstag und sie hat sich nicht lumpen lassen und eine ordentliche Sause organisiert. Den Geburtstagskuchen - eine gran-di-o-se Kirsch-Rum-Torte mit vielen Nüssen - hat natürlich auch Angie gebacken und ganz früh am Morgen mit einer Menge Kerzen, Luftschlangen, Ballons ... präsentiert. Juchu, Kindergeburtstag Teil II!
Das Motto war wohl "Schnaps" (wegen Schnapszahl), was man auch geschmeckt hat (gefühlte Flasche Rum im Teig). Aber lecker!
Das Rezept liefere ich baldestmöglich in diesem Beitrag nach.




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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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Hab mittlerweile auch "probiert". WIRKLICH gut.
porcelinablue - 3. Dez, 10:53

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Zuletzt aktualisiert: 16. Dez, 12:23