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Fluss & Meer

Freitag, 22. Mai 2009

Dorade mit Fenchelgemüse

Mjamjamjamjam.
(Leider ist mir der Fenchel angebrannt. Ständig brennt mir irgendwas an.)
Auf dem 2. Foto sieht es ein bisschen aus wie Fish&Chips. Ist es aber nicht. Es ist aromatisch und gesund!!! Deswegen hab ich es am Folgetag nochmal gekocht (1. Foto). Dann auch ohne Angebranntes.





Zutaten (für 1 Person)
1 Doradenfilet
gehackter frischer Rosmarin und Thymian
1 Knolle Fenchel
1/2-1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
1 Schuss Sahne (geht auch ohne)
Olivenöl
Zitrone(nsaft)

Zubereitung
Zwei Pfannen auf dem Herd bereitstellen.

Fenchel waschen und in feine Ringe schneiden. (Also einfach in Scheiben, die Ringe ergeben sich ja dann von selbst...) Fenchelgrün beiseite legen. Gemüsezwiebel halbieren und in halbe Ringe schneiden. (Also einfach Scheiben, die - achnee, das hatten wir schon.) Knoblauch fein hacken.

Fisch ggf. entgräten, entschuppen und dann auf der Hautseite einschneiden. Mit Rosamrin/Thymian befüllen. Etwas (zusätzliches) Knoblauch kann man auch reintun wenn man will. Salzen, pfeffern, mit etwas Zitronensaft beträufeln (logischerweise nicht von der Hautseite, sondern der andern).

Etwas Olivenöl in der einen Pfanne, zu der man auch einen Deckel haben sollte, erhitzen (starke Hitze). Fenchel in das heiße Öl geben, anbraten. Nach 1 Weile Zwiebelringe und Knoblauch zugeben. Braten und rühren. Dann etwas Wasser und Sahne und den Zucker und Salz zugeben, Deckel drauf und dünsten, bis weich genug. (Weich genug heißt: noch bissfest).

Derweil Öl in der anderen Pfanne erhitzen. Fisch von beiden Seiten - erst Hautseite - anbraten. Alles auf 1 Teller geben. Mit Fenchelgrün garnieren. Schmeckt gut! (Das Angebrannte muss man nicht mitessen.)

Dienstag, 5. Mai 2009

Grillwetter! ...

...also letztes Wochenende, heute nicht mehr. Ich steh allerdings nicht so aufs Garnelenpulen. "Erst musst du ihnen den Kopf abreißen, dann den Schwanz, dann den Panzer abpulen und dann die Beine abreißen!" Nee, Angie, mach du das mal...



Mittwoch, 8. April 2009

Ofenfisch mit Gemüse

Hier noch ein unaufgeregtes Alltags-Rezept, das keine Innovationen bietet. Da ich mir aber auch einfache Sachen nicht immer merken kann, schreibe ich es trotzdem kurz auf.
Schmeckt gut und ist zur Gemüseresteverwertung geeignet.



Zutaten (für 1 Portion)
1 Lachsfilet, frisch oder TK
Gemüse nach Geschmack - zB eine Hand voll Spinat, eine Frühlingszwiebel und eine Tomate, schmeckt aber auch mit Pilzen etc...
Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Gewürze/Kräuter nach Geschmack, zB frischen Koriander und/oder Ingwer, muss aber nicht sein

Zubereitung
Ofen auf 250 Grad vorheizen.
Wenn genug Zeit ist, Lachs auftauen. Sonst einfach tiefgekühlt auf ein Stück Alufolie legen. Von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Spinat entweder auftauen oder kurz blanchieren. Salzen, pfeffern, auf den Lachs legen. Tomate kleinschneiden, Frühlingszwiebel hacken und beides ebenfalls auf dem Lachs verteilen.
Knoblauchzehe nach Geschmack entweder fein hacken und über dem Lachs verteilen, oder in dünne Scheiben schneiden, oder einfach andrücken und dazulegen. Gegebenfalls gehackte Kräuter zufügen.



Alufolie erst überm Fisch, dann an den Enden zusammendrehen.



Fischpaket ca. 20-25 Minuten backen. (Wenn der Fisch tiefgekühlt war, natürlich länger.) Gucken, ob gar. Auspacken, ggf. nochmal Zitronensaft über Fisch, essen - wer mag, mit Brot dazu.

Montag, 26. Januar 2009

Muscheln in lang

Kulinarisch gesehen wurde der Samstag zum Ende hin aufregender. Nach dem Rosinenbrot vom Morgen haben Angie und ich am Abend die Schwert- oder Messermuscheln aufgetaut, die ihr Papa letztens frisch vorbeigebracht hatte. Zubereitet wurden sie bei uns genau wie die Miesmuscheln beim letzten Mal (also Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl angeschwitzt, dann Muscheln, Brühe und Weißwein dazu, kochen bis gar), geschmeckt haben sie eigentlich auch genauso, nur dass das Schale-Fleisch-Verhältnis in diesem Fall ausgewogener ist.
Dazu gab es Weißwein, dann Martini, dann Calvados. Samstag halt.


(aus der Tiefkühltruhe)


(vor dem Kochen)


(nach dem Kochen)


(mit Brot - und Soße, unten drin im Teller)

Freitag, 2. Januar 2009

Experimente mit Lachs & Heidelbeeren

Anke hat beim Meat&Greet diese Woche (wo bleibt der Beitrag??) ein wahnsinnig leckeres Himbeerdressing zu Spinat gemacht. Dazu gab es weißen Fisch. Ich wollte das ganze heute mit Fisch mit Brotkruste imitieren, stellte aber, nachdem ich fast alle Zutaten ins Körbchen geladen hatte, fest, dass es keine Himbeeren mehr gab. Kurzerhand und voller Neid auf Ankes Improvisationstalent griff ich nach den tiefgekühlten Heidelbeeren. Weil ich mir ein Heidelbeerdressing zum Spinat aber nicht so gut vorstellen konnte, hab ich sie einfach in die Kruste gemanscht und aus Hilflosigkeit noch mit ein bisschen Ingwer gewürzt.
Das Resultat war hm, farblich beeindruckend, geschmacklich auf jeden Fall nicht übel.
Ich habe in jedem Fall brav aufgegessen. Will ja kein schlechtes Wetter morgen. Frohes neues, abenteuerlustiges 2009! :)



Lachs in Heidelbeerkruste

Zutaten (für 1 Portion)
1 Lachsfilet
2 Zwieback
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
ein paar EL aufgetaute Heidelbeeren
1 EL Parmesan, gerieben
etwas getrockneter Ingwer

Zubereitung
Fisch ggf. auftauen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Zwieback zu feinen Bröseln zerbröseln. Mit Beeren, Öl und Parmesan vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Ingwer würzen.
Das Lachsfilet Salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. In eine mit Olivenöl ausgepinselte Auflaufform legen. Krustenmischung auf dem Fisch verteilen, andrücken und noch ein paar Beeren darüber streuen. Ca. 20 Minuten backen.
Dazu Spinat.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Weihnachtsessen: Viktoriabarsch in Orangensoße

Weihnachts-Abeschieds-Essen unter Mitbewohnerinnen.
Weil wir den neuen Fischladen in der Weisshausstraße ausprobieren wollten, haben wir uns für ein leckeres Fischgericht entschieden, das GROSSartig geschmeckt hat und definitiv noch öfter gekocht werden wird.



Zutaten (für 2)
2 Viktoriabarschfilets (je nach Größe)
2 EL Zitronensaft
1 Fenchelknolle
2 Orangen
40 ml Sahne
1 Stück Ingwer
1 Ei
Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Fisch in etwa 5 cm breite Streifen schneiden. Zitronensaft mit Salz und Pfeffer mischen und den Fisch darin wenden. 10 Minuten ziehen lassen.
Die Orangen komplett schälen (auch alles Weiße!) und filetieren. Den Fencheln in dünne Scheiben hobeln. Den Ingwer schälen und fein hacken.
Ofen auf etwa 150 Grad vorheizen.
Öl im heißen Wol erhitzen und den Fisch von beiden Seiten jeweils 3 Minuten braten. Aus dem Wok nehmen und im Ofen warmhalten.
Fenchel und Ingwer in den Wok geben und ca. 2 Minuten unter stetigem Rühren braten. Dann Sahne und Orangen zugeben und alles einmal aufkochen. Zu dem Fisch servieren. Dazu zum Beispiel: Feldsalat und fertig ist ein tolles Winteressen.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Fangfrische Nordsee-Muscheln

Der Papa der Mitbewohnerin brachte anlässlich ihres Geburtstages (mehr dazu später!) eine riesige Menge fangfrischer nicht-tiefgekühlter Muscheln mit, an denen noch das Seegras klebte. Nach einer längeren Einweichzeit in sehr, sehr salzigem Wasser (Nordseewasser nachempfunden), damit sich der Sand daraus löste, hat Angie sie mit angedünsteten Zwiebeln plus Knoblauch (in etwas Olivenöl.) in Weißwein und Gemüebrühe (1:2) gekocht. Gegessen wurde das ganze mit frischem Baguette. Lecker!



Mittwoch, 24. September 2008

Minipaprika mit Flusskrebsen

Auch, wenn man das Wort "Fingerfood" natürlich lieber vermeiden möchte, ist es für diesen "Snack" (noch ein Wort, das man lieber vermeiden möchte!) nicht ganz unangebracht. Mit zwei Happs sind die kleinen süßen Paprikas (ich möchte immer "Papriken" schreiben. Aber das ist ganz sicher falsch. Trotzdem würde ich gern! Bnnggngngngnrgs!) im Mund verschwunden und Messer und Gabel braucht man auch nicht. Happshapps.



Zutaten
kleine, orangefarbene Mini-Spitzpaprika
Flusskrebse
Hüttenkäse
Feige(n)
Chilipulver
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
Parmesan

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Flusskrebse mit etwas Hüttenkäse und kleingeschnittener Feige verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft würzen. Mini-Paprikas längs halbieren und Kerngehäuse entfernen. In eine Auflaufform legen. Mit der Flusskrebs-Mischung füllen und mit Parmesan bestreuen. Circa 20 Minuten backen.



Ich hab's gegessen mit getoastetem Vollkornbrot mit Wasabi.

Montag, 15. September 2008

Heringssalat

Die Mitbewohnerin behauptete gestern (als ich ihr einen Fisch anbot), außer mir würden nur Schwangere eingelegte Heringe kaufen. Spätestens jedoch nachdem ich eben diesen leckeren Salat gegessen habe, bin ich fest davon überzeugt, dass es sich bei meiner Lust auf eingelegten Fisch keineswegs um irgendeine Abartigkeit handelt - wobei ich gerne zugebe, dass man nach einer dieser beiden Portionen auch erstmal wieder genug hat von saurem Fisch.



Zutaten (für 2 Personen)
4 Bismarckheringe
2 Äpfel
1 grüne Paprika
1/4 Salatgurke
1 Gewürzgurke
1 EL Olivenöl
1-2 EL Essig
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
1/4 Bd. Petersilie

Zubereitung
Heringe in Streifen schneiden. Äpfel schälen und würfeln. Paprika und Gurken kleinschneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben.
Die Dressing-Zutaten vermischen und darüber geben. Vermischen. Salat im Kühlschrank mind. zwei Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.

Mittwoch, 20. August 2008

Maultaschen mit Lachsfüllung

Fische pürieren! Total verrückt.

Danke, Anke, für den Spaß bringenden und toll schmeckenden Vorschlag.






Zutaten
für den Teig:
300 g Mehl
2 Eier
Salz

für die Füllung:
2 Lachsfilets
etwas Meerrettichfrischkäse
etwas Senf
Zitronensaft
Dill (frisch oder getrocknet)
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Eier schaumig schlagen. Salzen. Mehl nach und nach unterkneten, bis ein fester Teig entsteht. Dabei zwischendurch etwas Wasser zufügen. Teig für eine halbe Stunde ruhen lassen.

Derweil die Lachsfilets pürieren. Etwas Meerrettichfrischkäse (2 große Stiche) zufügen nd mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Dill und ein bisschen Senf würzen.



Kleine Stückchen vom Teig abreißen, ausrollen und einen Teelöffel Füllung drauflegen. (Ordentlicher wird es natürlich, wenn man mehr Teig ausrollt und dann Kreise aussticht oder Quadrate ausschneidet, dauert aber auch länger.) Zuklappen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.



Maultaschen in leicht köchelnder Gemüsebrühe ca. 12 Minuten ziehen lassen.

Zum Beispiel mit Salat und mit Schnittlauch bestreut essen. Lecker auch, wenn man sie vorher etwas anbrät.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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