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Backofenmahlzeiten

Sonntag, 2. November 2008

Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse

Am Sonntag vor meinem Geburtstag waren Angie und ich mit dem Fahrrad in Hürth beim Bauern einkaufen (und Häschen angucken). Wir erstanden in herbstlicher Stimmung eine Menge Sachen, zum Beispiel einen Hokkaido-Kürbis, aus dem wir sofort Gnocchi gemacht haben, die dieses Mal wieder sehr gut gelungen sind. Außerdem Rosenkohl, eine große Süßkartoffel, frischen Knoblauch, einen Kopf Wirsing, Eier, zwei Flaschen Saft (Apfel-Birne und weiße Traube) und einen 2,248 Kilogramm schweren Butternut-Kürbis. Aus einem Viertel davon habe ich anlässlich meines Geburtstags neben der bekannten Wirsingquiche eine Quiche mit Ziegenkäse gebacken. Das sah so aus und ging so:



Zutaten (für eine Springform)
500 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis stand im Rezept, ich habe dies ignoriert)
250 g Blätterteig
150 g Ziegenkäse (Rolle)
1 Chilischote
ein halber Bund Thymian
1 Zweig Rosmarin
8 Tomaten, in Öl eingelegt
2 Ei(er)
100 ml Sahne
2 EL Olivenöl
100 g Parmesan, gerieben
3 EL Maismehl
Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)
1 Prise Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatnusspulver
1 Prise Paprikapulver
grüne Oliven

Zubereitung
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Kürbis schälen, würfeln und auf Backpapier ca. 20 Minuten im Ofen garen, bis das Fruchtfleisch weich ist.

Währenddessen Kräuter und Chili fein hacken. Vier getrocknete Tomaten ebenfalls fein hacken. Eier, Sahne, Öl, Maismehl, Parmesan, Zitronensaft, geriebene Zitronenschale und Kräuter/Chili verrühren.

Eine Springform mit Blätterteig auskleiden und den Boden mit einer Gabel ein paarmal einstechen.

Kürbisfruchtfleisch pürieren und zu den anderen Zutaten rühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver wüzen und abschmecken.

Die Masse auf dem Teig verteilen und mit Ziegenkäsescheiben belegen.
Die Quiche bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen (in unserem Ofen: mindestens doppelt so lange...). Danach mit den restlichen eingelegten Tomaten (halbiert) und ein paar grünen Oliven belegen.

Montag, 13. Oktober 2008

Wirsing-Quiche II

Der Vollständigkeit halber liefere ich hier nun auch meine Version der Wirsing Quiche nach. Der Boden bestand bei meiner Version aus einem Quark-Öl-Teig, die Füllung habe ich durch ein wenig Kümmel ergänzt -dafür kam sie ohne Käse aus- und das Ei lediglich mit Milch verschlagen.

Hoch über den Dächern von Köln macht mein Handy dieses Bild davon (man beachte den Dom im Hintergrund!):

Photobucket

Zutaten (für eine Springform)
125 g Quark (Magerquark)
5 EL Öl
200 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
Wirsing
Speckwürfel
3 Eier
Milch
Salz
Pfeffer
Kümmel
Muskat

Quark, Öl, und Mehl sowie Backpulver und eine Prise Salz zu einem Teig verkneten und eine Springform damit auskleiden und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Bei 180°C für 10 Minuten blindbacken. Währenddessen Speck in einer Pfanne auslassen und den Wirsing zugeben. Salzen, pfeffern und mit etwas Kümmel würzen. Abgedeckt einige Minuten dünsten, bis der Wirsing zusammengefallen ist.

Eier mit etwas Milch verquirlen, etwas Salz, sowie Pfeffer und Muskatnuss zugeben. Wirsingmasse in die Springform geben und die Ei-Milch-Mischung darübergeben. Bei 180°C backen, bis das Ei gestockt und der Teig knusprig ist.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Wirsing-Quiche

In der letzten Woche wurde in verschiedenen Haushalten Wirsing-Quiche gebacken. Das hängt damit zusammen, dass in verschiedenen Haushalten Frühlingsrollen befüllt wurden und deswegen an verschiedenen Orten Wirsing übrig blieb. Ich ging dagegen ja zuerst mit einem Wirsing-Kartoffel-Eintopf an, aber es lag immernoch ein fast vollständig aussehender Kohlkopf im Kühlschrank. (Ein faszinierendes Gemüse!)

Anke, ich habe deine Quiche jetzt nicht probiert und bin davon überzeugt dass sie phantastisch war, aber meine war ebenfalls sehr, SEHR gelungen und für die Tatsache, dass es sich um eine gut gefüllte nomale Springform handelte, erschreckend schnell aufgegessen von zwei Menschen zum Abendessen und von einer zum Frühst...äh...Mittagessen.
Wobei ich mich da eigentlich langsam selbst nicht mehr schocken können sollte.





Zutaten (für eine Springform)
ca. 600 g Wirsing, geputzt und in Streifen geschnitten - ich schätze, es handelte sich um ca. 2/3 des ganzen Kopfes
3 Eier
1 EL Butter
1 EL Sonnenblumenöl
eine Hand voll Speckwürfel
150 ml Milch
100 ml Sahne
100 g geriebenen Käse
Salz, Pfeffer
Muskatnuss, gerieben
Blätterteig, frisch oder TK

Zubereitung
Blätterteig ggf. auftauen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Speckwürfel darin andünsten und Wirsing zugeben und kurz mitdünsten. Ein paar Esslöffel Wasser zugeben und mit Deckel garen, bis der Wirsing weich ist. Salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Blätterteig auskleiden. (Einfetten ist dabei nicht notwendig!) Sahne, Milch, Eier und Käse verquirlen. Wirsing in die Mischung geben. Alles auf den Blätterteig gießen und 45-60 Minuten backen, bis der Teig goldbraun wird und die Eimasse fest. (Ich habe das Gefühl, in unserem Ofen dauert alles ein bisschen länger. In unserem Ofen eher 60-90 Minuten backen.)

Sonntag, 28. September 2008

Flammkuchen II

Gepackt von der Flammkuchen-Euphorie wurde heute auch die Mitbewohnerin mit diesem Essen beglückt. Ziegenkäse gibt's nicht mehr, deswegen gab es die herzhafte Variante heute stattdessen mit Parmesan und gehacktem Rosmarin, was mir fast noch ein bisschen besser geschmeckt hat. Und offenbar nicht nur mir, denn ich hab's nur noch knapp geschafft, ein Foto zu machen.



Außerdem gab es noch ein süßes Modell mit Apfel und Kirschen. (Schmand auf Flammkuchenteig mit dünnen Apfelscheiben und halbierten Kirschen aus dem Glas belegen. Zuckern, zimten und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Backen, essen.)







Hat beides ziiiiemlich überzeugt.

Samstag, 27. September 2008

Flammkuchen mit Gemüse

Inspiriert von bzw. exakt nach diesem Rezept habe ich eben einen leckeren Flammkuchen gebacken. Wirklich gut hat das geklappt und tatsächlich ging es beeindruckend schnell für beeindruckend lecker.



Zutaten (für 1 Person)
für den Teig:
gut 100 g Mehl
ca. 65 ml Wasser
1 EL ÖL

für den Belag:
2 EL Schmand
ca. 1/2 Zucchini
eine handvoll Kischtomaten, halbiert (ich hatte leider nur Strauchtomaten)
ein paar Zwiebelringe
ca. 50 g Ziegenfrischkäse
Thymian
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Den Ofen so heiß wie möglich vorheizen.
Aus Mehl, Öl, Wasser und etwas Salz einen Teig herstellen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech so rund und dünn wie möglich ausrollen.
Mit Schmand bestreichen.



Etwas salzen. Zucchini längs reiben und den Flammkuchen mit Gemüse belegen. Frischkäse über das Gemüse bröseln. Salzen, pfeffern und mit Thymianblättchen bestreuen.



Etwa 10 Minuten backen, bis Rand und Käse goldbraun werden.
Der verbrannte Geruch dabei kommt in der Tat vom Backpapier.

Dienstag, 3. Juni 2008

Zucchini-Lachs-Quiche

Zucchini-Lachs-Quiche

Zutaten
1 Packung Blätterteig
4 Eier
200-250 g Schmand
600 g Zucchini
200 g Räucherlachs
1/2 Bund Dill
etwas Meerrettich (aus dem Glas, ich hab Wasabi-Paste genommen)
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Eine Springform mit Blätterteig auslegen und ggf. mit Hülsenfrüchen bei 200 Grad für 10 Minuten blindbacken. (Ich habe den Teig ohne Hülsenfrüchte kurz vorgebacken.)
Eier mit Schmand, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Meerrettich und gehacktem Dill verquirlen. Zucchini in Scheiben, Lachs in Streifen schneiden. Beides auf dem vorgebackenen Boden verteilen und mit der Eiermischung übergießen. Bei 200 Grad ca. 50 Minuten backen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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