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Asien & Wok

Sonntag, 21. Juni 2009

Kartoffel-Spargel-Salat

"...und das eine von deinem Salat, vll. magst du ja bloggen."
Mit Vergnügen, liebe M.!
Pünktlich zum Abschluss der Saison gibt es ein Rezept für einen unglaublich guten Salat von grünem Spargel, Kartoffel und Möhre mit einer asiatischen Marinade. Ich hätte gerne 1 Badewanne voll von diesem Essen.

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Zutaten (für 4 Personen)
500 g Kartoffeln
500 g grüner Spargel
2 Karotten
3 Knoblauchzehen
1 EL neutrales Öl
2 TL Sesamöl
4 EL Sojasoße
2 EL Limettensaft
1 TL Honig
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Sesam
1 Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die Kartoffeln in Salzwasser nicht zu weich kochen, in Scheiben schneiden, erkalten lassen. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
Den Spargel in nicht zu kleine Stücke schneiden, die Möhren in Scheiben oder Stifte schneiden und die Knoblauchzehen halbieren. Den Schnittlauch je nach Geschmack in kleinere oder größere Ringe schneiden.
Neutrales Öl und Sesamöl in Wok oder Pfanne erhitzen und Spargel, Karotten sowie Knoblauch 4-5 Minuten anbraten. In der Zwischenzeit Sojasoße, Limettensaft, Honig und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Wenn Karotten und Spargel gar aber noch bissfest sind, alle Zutaten inklusive Sesam und Schnittlauch in einer Schüssel vermischen und kurz durchziehen lassen und dann schnellstens essen.

Dienstag, 5. Mai 2009

Thai-Suppe mit Putenbrust



Zutaten (für 1 Person)
1 Putenbrustfilet
1-2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Stück Ingwer
1/2 frische rote Chilischote (ich hatte nur getrocknete, mit frischer sieht es aber garantiert sehr viel hübscher aus)
1 Stengel Zitronengras
1 TL (Erdnuss-)Öl
175 ml Gemüsebrühe
75 ml Kokosmilch
1 TL Limettensaft
1 EL Austernsoße

Zubereitung
Putenbrust klein würfeln. Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße in schräge Scheiben, das Grüne in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Zitronengras einmal quer und einmal längs halbieren und ein bisschen anritzen oder breitklopfen.
Öl im Wok erhitzen. Putenbrust und Frühlingszwiebeln darin anbraten.



Ingwer und Zitronengras zugeben. Dann Brühe und Kokosmilch angießen, und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln. Derweil Chilischote in feine Ringe schneiden, dabei die Kerne entfernen.
Zitronengras aus der Suppe nehmen. Mit Limettensaft und Austernsoße abschmecken und vor dem Aufessen mit Chilischote bestreuen und nochmal angucken.

Donnerstag, 6. November 2008

Scharfer Kohl mit Honig aus dem Wok

Ich habe seit einer Eeeewigkeit nichts mehr gekocht. Diese Phase sollte jetzt ein Ende haben! Heute gibt es zur Einstimmung ein extrem leckeres Essen aus den Kategorien "Es ist Winter, wir kochen mit Kohl" und "Pass beim Kauen auf, dass du nicht mehr Kalorien verbrauchst, als du zu dir nimmst":



Zutaten (für eine große Portion, sofern man keinen Reis u.ä. dazu isst - sonst reicht es locker für zwei)
375 g Kohl (Weiß- oder Spitzkohl, ich hatte letzteres)
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote (mir hat vom Schärfegrad her eine halbe locker gereicht)
1 Stück Ingwer (etwa so groß wie eine große Haselnuss)
3 EL Gemüsebrühe
1,5 EL Sojasoße
1/2 EL Weißweinessig
1/2 EL flüssiger Honig
1/2 TL Speisestärke
1-2 EL Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Kohlblätter abtrennen, waschen und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Ingwer und Chili fein würfeln, bei der Chilischote vorher die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln längs halbieren und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden.



Öl im Wok stark erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Chili darin kurz anbraten. Wirsing zugeben und ca. 5 Minuten unter stetigem Rühren mitbraten.



Stärke, Honig, Brühe, Sojasoße, Essig verrühren. Zum Kohl geben. Alles bei starker Hitze noch 1-2 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer will, isst Reis dazu. (Und zum Nachtisch den leckeren Schafmilchjoghurt aus dem Bioladen, das mildert die Schärfe ein bisschen ab.)

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Ankes Frühlingsrollenrezept, nachgekocht

Wir erinnern uns an letzten Sonntag: Es gab ein total leckeres Essen, dessen einzelne Gänge sich phanastisch unabhängig voneinander servieren lassen. Gestern hab ich mich an die Zubereitung der "Vorspeise" gewagt.

Die fertigen Frühlingsrollen nach dem Braten:


Und hier vorher:


Guuut sind die geworden!

Mittwoch, 3. September 2008

Wok mit Huhn, Paprika und Pilzen

Wie der Titel sagt: Ein Wok-Gericht mit Pilzen, Paprika, einem gewürfelten Hühnerbrustfilet, Mini-Maiskolben, Frühlingsziebeln, Knoblauch und Zitronengras.

Montag, 21. Juli 2008

Indisches Paneer (mit Spinat, Tomaten und Kokosmilch)

paneer1

Wie immer in Experimentierlaune haben Angie und ich am Freitag Mittag "Paneer" hergestellt; angeblich eine indische Mozzarella-ähnliche Spezialität. Am Anfang sahen die geronnenen Milch-Flocken etwas befremdlich aus und wir haben uns schon auf Tofu eingestellt, aber dann hat alles funktioniert und tatsächlich auch sehr lecker geschmeckt.

Zutaten

für das Paneer:
1 l Milch (ich hab frische Vollmilch genommen, angeblich funktioniert es auch mit H-Milch)
1/2 TL Salz
2 EL Zitronensaft

für den Spinat:
300g Spinat
150g Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Kokosraspeln
1 EL Öl (z.B. Erdnuss)
100g Kokosmich
1 TL Kurkuma
Chilipulver
Pfeffer

Zubereitung

Schon mittags den Liter Milch mit einem halben TL Salz zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und den Zitronensaft einrühren. Nochmal aufkochen und so lange erhitzen, bis sich in der Milch Flocken abtrennen. Ein Küchentuch in ein Sieb legen und die Flocken absieben. Kalt abspülen.



Eine Weile stehen lassen, damit etwas Flüssigkeit abfließen kann. Den Rest ausdrücken, indem man das Tuch oben zusammenhält.
Im Tuch zu einem Block formen und beschwert (z.B. mit einem Brett und einer Konservendose) ein paar Stunden stehen lassen.
Dann in Würfel schneiden.

Spinat waschen. Tomaten heiß überbrühen und häuten. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.
Wok erhitzen und Kokosflocken ohne Fett kurz rösten. Auf einem Teller beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Spinat zugeben und zerfallen kassen, dabei rühren. Kokosmilch und Tomaten zugeben, würzen mit Chilipulver, Salz, Pfeffer, Kurkuma.

Paneerwürfel auf den Spinat legen und kurz warten, bis sie heiß sind. Ganz, gaaaanz vorsichtig unterrühren, damit sie nicht zerfallen. Auf den Tellern it Kokosraspeln bestreuen.

Dazu passt Reis (z.B. mit Safran).

Hier gibt's noch ein ausführlicheres Rezept für Paneer, den ich sicher demnächst nochmal mit Gewürzen zubereiten werde.

Montag, 14. Juli 2008

Frittiertes Gemüse & Sushi

Am Wochenende haben wir wieder asiatisch gekocht. Es gab in Kichererbsenteig ausgebackenes Gemüse und Sushi, außerdem Surimi, ebenfalls frittiert.
Den Teigmantel für das Surimi hab ich allerdings nicht selbstgemacht, sondern das ummantelte Krebsfleisch am Samstag im Asialaden fertig tiefgkühlt gekauft. (Hergestellt: Juli 2006, mindestens haltbar bis: Juli 2008. Vermutlich hat das Zeug außer uns noch nie jemand probiert. Es war allerdings nicht übel!)

sushi

Oben links: Frittierter Brokkoli, oben rechts: Surimi.

Frittiertes Gemüse (ausreichend für 4 Personen)

Zutaten
für das Gemüse:
1,2 kg Gemüse (Broccoli, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln...)
250 g Kichererbsenmehl
1/2 l Erdnussöl
Salz, Pfeffer

für den Dip:
400 g Joghurt
1/2 Bund Koriander
1/2 Bund Minze
ca. 1 cm Ingwer
etwas geriebene Limettenschale
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Kichererbsenmehl mit 1 TL Öl und ca. 400 ml warmen Wasser zu einem Teig verrühren. Salzen und pfeffern. (Nächstes Mal werde ich noch gehackte Kräuter, z.B. Petersile, in den Teig rühren.) 15 Minuten ziehen lassen.
Gemüse waschen, Möhren schälen und allesin Stücke bzw. Röschen teilen. Kartoffeln in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.

Für den Dip alle Kräuter fein hacken und die Zutaten unter den Joghurt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Erdnussöl im Wok erhitzen. Gemüse portionsweise durch den Teig ziehen und 3-5 Minuten frittieren. auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem Dip servieren.

- - -

Natürlich konnten wir uns, als der Wok mit dem Erdnussöl auf dem Herd stand, nicht zusammenreißen und haben testweise auch zwei Sushi-Rollen frittiert: Eine mit und eine ohne Kichererbsenteig. Das Ergebnis war lecker (vor allem wenn man nicht auf rohen Fisch steht) und die Nori-Blätter werden schön knusprig, aber der zusätzliche Fettaufwand rechtfertigt die kleine Geschmacks äh erweiterung nicht.

sushi_frittiert

Mittwoch, 9. Juli 2008

Puten-Nektarinen-Salat aus dem Wok

putennektarinen

Ich liebe ja unseren Wok und habe deswegen vor ein paar Tagen ein Kochbuch mit entsprechenden Rezepten gekauft. Dieser Salat lässt sich aber sicher auch in einer normalen Pfanne zubereiten.

Zutaten (für 4 Portionen, sofern man Brot dazu hat)
4 Nektarinen
250 g Putenfilet, in Streifen geschnitten
1 EL gehackter Rosmarin
3 TL Erdnussöl
50 g Radicchio
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Raddicchio waschen und zerteilen. 1 TL Öl mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen. Salat untermischen. Nektarinen waschen und achteln. Den Wok auf dem Herd erhitzen. 2 TL Öl zugeben und heiß werden lassen. Putenfleisch 5 Minuten anbraten, dann salzen, pfeffern und mit Rosmarin würzen. Nektarinenspalten zuegeben und 2 Minuten mitbraten. Obst und Fleisch zum Salat geben, mischen.

Samstag, 5. April 2008

Wok

"Wok" (mit allen Implikationen: zumindest für meine Geschmacksnerven exotische Gewürz- und fröhliche Farbkombinationen) kenne ich ja erst so richtig, seit Angie hier einzog und den alten, dreckverkrusteten (aber nichtsdestotrotz seit hundert Jahren unbenutzten) WG-Wok ganz hinten im Küchenschrank entdeckte. Der wurde direkt am zweiten Abend eingeweiht.
Hübsch ist auch, dass der Asia-Supermarkt mit allen Grün-, Öl- und Spezialzutaten direkt nebenan liegt. "Wok" sollte also aus verschiedenen Gründen viel öfter gekocht werden.

Dieses Mal wurde die Gemüsezusammensetzung teilweise verändert (Devise: alles, was der Kühlschrank zu bieten hat), außerdem wurden Garnelen zugefügt. War nicht schlecht, beim nächsten Mal hätte ich aber gerne, dass alles ein bisschen fischiger schmeckt. (Hab ich eben zu Angie gesagt - hat die schon einen Plan. Fortsetzung folgt also.)

wok3

wok2

wok1

Zutaten (für einen Wok voll Essen)
Die Mengenangaben sind vage bis nicht vorhanden, macht aber nichts - bei gefühlsmäßigem Dosieren kann in diesem Fall nicht viel schiefgehen.

die Basics:
eine Dose Kokosmilch
Sesamöl
Erdnussöl
eine kleine Ingwerknolle
frischer Koriander
eine Stange Zitronengras
Curry (je nach gewünschtem Schärfegrad 1/2 bis 3 TL)
eine Hand voll Erdnüsse (ungesalzen, versteht sich)
1 Knoblauchzehe
Sojasoße
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

dazu:
viel Gemüse: Paprika, Porree, Frühlingszwiebeln, Sprossen (frisch oder aus der Dose), Champignons, Tomaten, Blumenkohl, Broccoli, Zuckerschoten et cetera et cetera und Fisch, Fleisch, oder Tofu, nach Geschmack auch Thai-Basilikum

Zubereitung
Alle Zutaten kleinschneiden. Das Gemüse in stäbchengerechte Stücke; Ingwer, Knoblauch, Koriander und Zitronengras sehr fein hacken.
Erdnüsse im Wok ohne Fett rösten, bis sie braun werden. In einer Schüssel zwischenlagern. Erdnuss- und Sesamöl im bereits heißen Wok zusammen erhitzen (deutlich mehr vom Erdnussöl, da dass Sesamöl sehr intensiv schmeckt) und Ingwer, Zitronengras, Knoblauch anbraten. Falls noch rohes Fleisch dabei ist - Hähnchen zum Beispiel - das natürlich auch anbraten. Das andere Gemüse zugeben, was am längsten gart, zuerst, und Kokosmilch zugießen. Was nicht mehr kochen soll, einfach möglichst weit an den Rand des Woks schieben.

Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Sojasoße, viel Curry und fein gehacktem Koriander würzen und abschmecken. Die Erdnüsse wieder zugeben.

Dazu unerlässlich: Jasminreis.
Oder aber Wok- oder Glasnudeln...

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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