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Pie mit Rindfleisch

Wir haben grad so Lust auf Fleisch, deswegen haben die Elli, die Levia und ich gestern eine Rindfleisch-Pie gebacken. Soooo lecker war das und Kochen mit Baby (naja - das triffts irgendwie gar nicht mehr so) macht so viel Spaß, wenn man auch darauf achten muss, dass nicht alle Zutaten roh aufgegessen oder um- und runtergeschmissen werden. Zusammen vor dem Backofen sitzen und Beobachten entschädigt jedoch noch vor dem Essen für diesen Stress.





Zutaten (für 1 Pieform 23cm)

für die Füllung:
4 Rindersteaks
1 Möhre
2 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
2 EL Mehl
1 TL Thymian (gerne frisch)
250 ml Rinderbrühe
Olivenöl
Salz, Pfeffer

für den Teig:
2 EL Eiswasser
250 g Mehl
150 g kalte Butter
2 Eigelb
2 EL Milch

Zubereitung
Das Fleisch in Würfel schneiden. Zwiebel und Möhre schälen und sehr fein würfeln. Rinderbrühe ansetzen.
In einer großen Pfanne mit Deckel etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Nochmals etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Möhre und gepresste Knoblauchzehen bei mittlerer Hitze anschwitzen. Fleisch wieder zugeben, außerdem 2 EL Mehl und Thymian. Alles verrühren. Etwa eine Minute anschwitzen. Brühe angießen, Deckel draufsetzen und bei geringer Hitze 1,5-2 Stunden köchelnd schmoren.

Währenddessen den Mürbeteig vorbereiten. Butter in Stückchen aufs Mehl geben und mit den Fingern einkneten, bis kleine Krümel entstehen. Dann 2 EL Eiswasser und 1 Eigelb zugeben. Alles gründlich verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

15 Minuten vor Ende der Garzeit den Deckel vom Fleisch nehmen und einkochen lassen, bis die Soße sehr dickflüssig ist. Salzen, pfeffern, abkühlen lassen.



Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Eine Pieform einfetten und den Mürbeteig halbieren. Erste Hälfte zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.



In die Form legen, so dass der Rand auch bedeckt ist. Füllung draufgeben und verteilen. Andere Teighälfte ausrollen und als Deckel drauflegen, Ränder zusammendrücken, ggf. mit etwas Wasser verkleben. Deckel ein paar mal mit einem spitzen Messer oder einer Gabel einstechen.
Wenn man eine größere Form nimmt, sollte man etwas mehr Teig zubereiten. Unserer war etwas knapp.



Milch mit Eigelb verquirlen und auf die Pie streichen. Im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Ofen im Auge behalten.



Dazu: Salat.



Anikó (Gast) - 23. Nov, 22:13

Gulaschwochen im Hause Porcelinablue! Sieht echt gut aus! Ich weiß, dass bei Dir selten was übrig bleibt *g*, aber glaubst Du dass man den auch aufwärmen kann? Für mich allein ist das tierisch viel, wobei das nachbasteln auch erstmal an der fehlenden Pie-Form scheitert ... *seufz* Woch kriegt man sowas?

porcelinablue (Gast) - 25. Nov, 12:06

elli hat das gekauft, deswegen weiß ich es nicht. aber vielleicht mag sie sich ja dazu äußern!? ich denke ansonsten, dass das auch gut in einer springform geht. klar, so ist natürlich deutlich schicker.
desweiteren bin ich sehr davon überzeugt, dass aufwärmen überhaupt kein problem darstellt. (wir haben zu fünft gegessen. da musste nichts übrigbleiben. :))
Susanne (Gast) - 23. Nov, 22:26

Mhm, das sieht ja nach richtig guter britischer Küche aus.

porcelinablue (Gast) - 25. Nov, 12:08

elli und ich haben den plan, alle rezepte aus "das große buch vom backen" (oder so) nachzubacken. da kommt man auch an britischen rezepten, sofern vorhanden, nicht vorbei!
simon (Gast) - 25. Nov, 21:06

richtig gute britische küche hört sich merkwürdig an. da muss ich gleich an das perfekte promidinner und rob green denken. mit lecker zigarettchen zum rohen fisch, mhhhh.
porcelinablue - 26. Nov, 19:05

klingt doch nicht übel! klassische britische kombination (mit minzsoße).

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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