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Schüttelbrotecken mit Kümmel und Fenchel

In Österreich ist in Körnerbrötchen irgendwie gelegentlich Kümmel drin, habe ich festgestellt. (Das hab ich hier noch nie erlebt, vielleicht mögen viele Deutsche keinen Kümmel.) In Österreich gibt es ja bekanntlich auch Schüttelbrot und da ist auch oft Kümmel drin.
Früher mochte ich das - Kümmel - auch nicht, aber mittlerweile gibt es ja nichts mehr, das ich nicht mag, deswegen finde ich es jetzt gut. (Logisch, oder?) Und weil ich Kümmel jetzt gut finde; und weil ich rezeptetechnisch mit den Wien-Reminszenzen noch nicht ganz abgeschlossen habe, fand ich auch dieses Rezept für Schüttelbrot mit Kümmel gut. Und zwar nicht nur das Rezept - das fertige Brot fand ich auch sehr knusprig-gut; und sicher stimmt das, was im "Original"rezept steht, dass es prima zu Wein und Käse passt. (Noch zwei Dinge, die ich mag - aber nicht heute, also den Wein. Da kommt mein Kopf noch auf den von gestern klar bzw. nicht klar. Ein Stückerl Ziegenkäse dazu, das wär jedoch ein Traum.) Kümmel, ick liebe dir.
Quelle ist der Suppentopf, Menge hab ich halbiert.





Zutaten
75 g Weizenmehl
50 g Weizenvollkornmehl (beim nächsten Mal stilechter Roggenvollkorn)
75 ml warmes Wasser
1/4 Würfel frische Hefe
1/2 EL grobes Meersalz (hatte ich nicht, hab normales genommen)
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 EL ganze Kümmelkörner
Gewürze und Körner zum Bestreuen (ich hab vergessen Sesam zu kaufen und deswegen Kümmel genommen)

Zubereitung
Hefe im Wasser auflösen. Mit Mehl und Gewürzen gründlich zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten gehenlassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Ofen auf 50°C vorheizen. Teig dünn ausrollen, in Ecken schneiden und aufs Blech legen. Bei 50°C nochmal im Ofen für 30 Minuten gehen lassen.



Ofen auf 160°C stellen, Brot mit Wasser bepinseln, mit einer Gabel ein paarmal einstechen und dann nach Belieben mit Körnern bestreuen. Für 15 Minuten bei 160°C backen (Anm.: bei meinem komischen Ofen etwa doppelt so lange), anschließend auf 100°C noch weitere 15 Minuten trocknen, damit das Brot kross wird.
Kalorien: ca. 400
Susanne (Gast) - 6. Okt, 22:13

Sieht super lecker aus und werde ich bald nachmachen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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