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I don't want to think about it.

Bin wieder zu Hause in K. Es war "wie immer", nur mit mehr Unternehmen und Kochen (aber mit weniger von gar nichts). Zum Beispiel folgendes drei- bzw. eigentlich viergängige Menü. (Besondere Liebe gilt den Feigen.) Gang 1 bestand aus auf dem Naschmarkt zusammengestellten Antipasti und nach dieser Einkaufserfahrung kann ich sagen: Türkische Olivenverkäufer können durchaus furchteinflößend sein. (Aber sie haben die Oliven. Daher muss man sich mit ihnen irgendwie arrangieren.)
Ansonsten bin ich zu - ja, zu traurig über meine Abwesenheit in W, um viele weitere Worte zu verlieren und die Ricotta-Küchlein so ausgiebig zu loben wie sie es eigentlich verdient hätten, die der Beste gebraten hat, oder seinen Aubergineneintopf, oder das ganze tolle Essen von Isi oder zwei-Menschen-für-Skat-dahaben oder um vom Bier zu schreiben oder der Trüffeltorte im Café Central oder der Musik, in der es meistens um Sonnenbrillen geht.
Das war der Sommer, dann kam der Herbst. Hier kommt das Essen.







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Wachtel auf Wirsinggemüse



Zutaten
1 Wachtel
1 Knoblauchzehe
einige Salbeiblätter
etwas altes Brot
Salz, Pfeffer
Olivenöl

für das Gemüse:
1 kleiner Kopf Wirsing
Butter
Speckwürfel
1 Zwiebel
Schuss Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Wachtel mit gehackten Salbeiblättern und halbierter und angedrückter Knoblauchzehe füllen. Mit etwas Brot verschließen.



Salzen, pfeffern und in einer ofenfesten Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten anbraten.



Dann die Pfanne mitsamt der Wachtel in den Backofen stellen und den Vogel garen. Das hat so etwa 15 Minuten gedauert, vielleicht ein bisschen weniger.

Währenddessen den Wirsing putzen und in Streifen schneiden. Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne in etwas Butter Zwiebel und Speck andünsten, dann Wirsing dazugeben, kurz mitdünsten und dann mit etwas Wasser und Sahne ablöschen. Garen. Salzen, pfeffern.

Wenn die Wachtel fertig ist, aufs Wirsinggemüse legen und servieren.

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Kürbisrisotto im Kürbis mit frittiertem Salbei (reicht für 4 Personen)



Zutaten
2 Hokkaido-Kürbisse
ca. 200 g Risottoreis
ca. 300-500 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
40 g Parmesan, gerieben
einige Salbeiblätter
1 Zwiebel
2 EL Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Einen der beiden Kürbisse entdeckeln und aushöhlen. Die Kerne wegschmeißen, das, was vom Fruchtfleisch entfernt werden kann, aufbewahren. Den anderen Kürbis dünn schälen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Sämtliches Fruchtfleisch in Alufolie wickeln und in den Ofen legen.



Den ausgehöhlten Kürbis ebenfalls im Ofen auf ein Backblech stellen. Alles ca. 30 Minuten garen. (Die Stücke sollten gar sein, der Kürbis ebenfalls, allerdings nicht zusammenfallen, da er ja noch befüllt werden soll.

Zwiebel schälen und würfeln.
1 EL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin anbraten. Dann Risottoreis zugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze rühren, bis der Reis die Brühe aufgesogen hat. Immer mehr Brühe nachgießen, bis der Reis irgendwann gar ist. Mit dem Rest der Brühe auch die Kürbiswürfel zugeben.

Parmesan und 1 EL Butter unterrühren. Salzen, pfeffern.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Salbei darin knusprig braten.



Risotto in den ausgehöhlten Kürbis füllen. Den Rest auf einen Teller oder in eine Auflaufform geben, den Kürbis darauf stellen, mit dem frittierten Salbei garnieren.

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Gratinierte Feigen (für 2-4 Personen als Nachtisch)



Zutaten
4 Feigen
1 TL Speisestärke
geriebene Schale von 1/2 Orange
100 g Quark
25 g zerlassene Butter
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1,5 EL Zucker
Prise Salz

Zubereitung
Ofen auf 175 Grad vorheizen. Feigen vierteln und in einer kleinen Auflaufform verteilen. Ei trennen und Eigelb mit der Butter, dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Quark, der Speisestärke und der Orangenschale schaumig schlagen.
Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und unter die Masse heben. Alles auf den Feigen verteilen. Im Ofen ca. 10-15 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
Dazu passt bestimmt gut irgendeine rote alkoholische Soße (Likör oder so) oder auch Eis, vielleicht.
Kalorien: ca. 630

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Liebe nach Wien.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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