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Kürbis II: Kartoffel-Kürbis-Pfanne mit Chinakohl



(Im Bild: Herbst&Hand)

Bei "Six percent Recall" ist zwar noch die Rede vom Sommerloch. Da am ersten September aber offiziell der meteorologische Herbst beginnt, nehme ich mir das Recht heraus, die Sommerpause an dieser Stelle für beendet zu erklären, ohne mich als inkonsequent zu betrachten. Dass sie nicht so lang ging liegt daran, dass mir der Anblick des ganzen guten Herbstgemüses jetzt doch wieder zumindest ein wenig Lust auf Lebensmittelzubereitung jenseits des Broteschmierens und Dosenöffnens macht. (Wenn meine Freundin Elli demnächst wieder in der Gegend ist, freue ich mich auf einen Besuch beim Bauernhofladen.)
Nachdem ich in der letzten Zeit jeden Tag Kürbiswürfel auf Backbleche warf, wollte ich mal wieder was anderes essen und dachte saisongemäß an Pfifferlinge, von denen ich dann auch einen Korb voll kaufte. Offenbar wollte das Schicksal es aber anders (das Schicksal mag, wenn ich wochenlang das gleiche esse), und ich schaffte es tatsächlich, die prima Pilzchen verschimmeln zu lassen. (Das GING aber auch fix.)
Weil noch ein Hokkaido da war, den ich für die morgige Kürbis-Feigen-Tajine vorgesehen hatte, hab ich kurzerhand die Pfifferlinge im Rezept durch Kürbis ersetzt und tja, auch das war erwartungsgemäß herbstlich-köstlich. Ich kreierte: Kartoffel-Kürbis-Chinakohl-Pfanne. Und aß: einen riesigen Berg davon. Deswegen habe ich ins Rezept auch nicht 1/2, sondern 1/4 Kürbis geschrieben.



Zutaten (für 1 Person)
1 Viertel Hokkaido
2 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Gemüsezwiebel
etwas Schinken oder Speck (ich hatte zwei Scheiben Lachsschinken)
eine Hand voll in feine Streifen geschnittenen China- oder Weißkohl
etwas frische, gehackte Petersilie
Olivenöl oder Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Kartoffeln schälen, würfeln und kochen. Kürbis ebenfalls würfeln und kochen, bis beides weich ist. Derweil Zwiebeln, Schinken und Petersilie fein würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln anbraten, dann Kartoffeln, Schinken und Chinakohl zugeben. Kurz mitbraten. Zuletzt Kürbiswürfel und Petersilie zugeben. Unter Rühren noch ein paar Minuten braten, kräftig salzen und pfeffern.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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