Und da stehen sie wieder in 2er-Reihen vor der Pommesbude und warten auf das, was ihnen gebührt.
Um die Entwicklungen und vorübergehenden Deaktivierungen der letzten Tage nicht unkommentiert zu lassen: Es passiert ziemlich viel im Moment, Menschen ziehen um oder sind zu Besuch; es wird gereist, getrunken, geredet und gelacht. Alles in allem kann man sagen: Es gibt viel zu tun, ich bin meistens verkatert und nehme die Welt aus diesem und hundert anderen Gründen wahr wie durch eine Milchglasscheibe. Schlechte Voraussetzungen fürs Kochen: Die Heringswoche hat sich zu einem Heringsmonat, vielleicht auch zu einem Heringsleben ausgeweitet. (Und das, obwohl sogar Heringsfilet in Limette-Mandarine oder in Cranberry-Chili - ja, das gibts beides wirklich - exakt wie Hering in Tomatensoße schmeckt und auch genau so aussieht.) Mein Appetit auf Dosenfisch ist einfach nicht zu stillen, der Herd bleibt seit Wochen kalt und ich habe die starke Intuition, dass sich das in der nächsten Zeit nicht ändern wird. (Irgendeine systematische Veränderung hat stattgefunden, deren Wesen ich noch nicht näher bestimmen kann.) Deswegen verabschiedet sich Meat&Greet in die Sommer- oder Herbst- oder Was-auch-immer-Pause und wünscht allen Koch-Blog-Lesern und -Schreibern eine gute Zeit und viel leckeres Essen natürlich.
porcelinablue - 7. Aug, 12:55



lüger!
aber egal, ob es nun das war oder nicht, ich träume! (nicht)
(?)
beängstigend...dann bin ich ja ein bisschen erleichtert, dass ich schon seit ein paar tagen keinen hering mehr gegessen hab und mich auch sonst einer amphibie relativ unähnlich fühle, so weit ich das beurteilen kann.
(wobei letzgenanntes merkal auf mein essverhalten zuzutreffen scheint: "Größere Amphibien können auch andere kleine Wirbeltiere überwältigen; Kannibalismus (auch innerartlicher) ist zudem nicht selten. Allerdings verhalten sich Amphibien aufgrund ihres poikilothermen Stoffwechsels oft weniger als aktive Jäger, sondern sie verfolgen mehr eine Strategie des Lauerns oder der sich spontan bietenden Gelegenheit.")