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Wiener Spezialitäten II

Wenn home is where your heart is zutrifft, habe ich wohl mehrere zu Hause (abgesehen vom linken oberen Brustbereich). Mit 0,3 lachenden, 1,7 weinenden Augen bin ich gestern abend aus demjenigen zurückgekehrt, in dem ich prozentual definitiv zu wenig Zeit verbringe.
Zum Thema und damit keine Melancholie aufkommt (neue Flüge sind gebucht): Großes Früssen mit kandierten Äpfeln war geplant, kleines Früssen ohne kandierte Äpfel, dafür aber mit selbstgemixtem Whiskey Sour fand statt. Das lag zum einen daran, dass sich das Angebot in Wiens Supermärkten nicht auf rote Lebensmittelfarbe erstreckt - und wenn ich eins in den letzten Wochen gelernt habe, dann dass kandierte Äpfel rot sein müssen. Zum anderen waren an Tag 3 des Aufenthalts die Kräfte bereits so geschwächt, dass überraschend auftretende Energieschübe aus pragmatischen Gründen eher zum Duschen (bei konstanten 27 Grad in der Wohnung von nicht zu unterschätzender Bedeutung) oder Getränke holen genutzt wurden.
Weil Früssen nicht ganz ins Wasser fallen durfte, gab es diese "schlanke" Variante, die wir "Pfannkuchenüberraschung" oder "Schwein im Schlafrock" nennen. Ein Gericht in drei Schichten, von unten nach oben: Kotelett, Ketchup, Pfannkuchen. Eine äußerst schmackhafte und klassische Früssen-Kombination, bei der stilecht alle Bestandteile in Pfanne&Fett zubereitet werden.





Liebe nach Wien. Bald.
Anikó (Gast) - 6. Jul, 21:11

Schön, dass Du wieder zurück bist, auch wenn ich das mit dem Heimweh sehr gut nachvollziehen kann ... Geht mir jedesmal so, wenn ich aus Ungarn zurück komme ... Muss mir hier endlich mal jemanden suchen, mit dem ich wieder früssen kann :) Die bevorzugte Früssen-Partnerin entfleucht nach Australien in einigen Tage ...

porcelinablue - 7. Jul, 09:30

ein freund zum früssen sollte tatsächlich immer in der nähe sein. hoffentlich bleibt sie nicht zu lange in australien...!
mein früssen-partner besucht mich bald, und auch wenn früssen in k nicht das selbe ist wie früssen in w, bin ich froh, nicht allzu lange warten zu müssen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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