Korrelationen
Meine Freundin hat neulich ausgerechnet, dass sie bei allen schriftlichen Arbeiten an der Uni pro zehn Seiten ein Kilo zugenommen hat. (Magister-Arbeit ausgenommen, ihr Glück.) Bei mir verhält es sich umgekehrt analog, wenn man so sagen kann. Ich nehme pro zehn Seiten Magisterarbeit (mindestens) ein Kilo ab. Das ist doch gut. Und die Überleitung zur zweiten Feststellung des Abends: Diesen Effekt habe ich sicher unter anderem Flüssigsüßstoff zu verdanken. Als ich eben ein bisschen bei den Kochschlampen gelesen habe, fiel mir auf, dass Anke und ich sicher die einzigen Food-Blog-Betreiber sind, die kein Problem mit Light-Produkten haben. (Generell wird bei uns ja erfrischend undogmatisch gekocht, ne!?) Im Gegenteil - ich schätze schaurig-chemischen 0,1%-Pudding, fettreduzierten Ziegenkäse und Joghurt-Margarine. Hiermit bekenne ich mich zu gestörtem Essverhalten und oute mich als vermutlich süßstoffsüchtig. Jaja, ich weiß, Schweinemast, appetitanregend und so..aber mal im Ernst. Wenn ich eh schon darauf achte, was ich esse, ich folglich also nicht 5 Tafeln Schokolade auf einmal in mich reinschiebe, wie es eigentlich meinem Naturell entspräche - und zwar ganz und gar -, ist es völlig wurscht, ob ich mich um 0,01% mehr zusammen reißen muss, weil ich durch den Genuss einer Süßstofftablette 0,01% mehr Lust auf Essen habe als sowieSO schon, oder? Darauf einen entkoffeinierten Kaffee mit großzügig Saccharin.
porcelinablue - 22. Mai, 19:48


