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Korrelationen

Meine Freundin hat neulich ausgerechnet, dass sie bei allen schriftlichen Arbeiten an der Uni pro zehn Seiten ein Kilo zugenommen hat. (Magister-Arbeit ausgenommen, ihr Glück.) Bei mir verhält es sich umgekehrt analog, wenn man so sagen kann. Ich nehme pro zehn Seiten Magisterarbeit (mindestens) ein Kilo ab. Das ist doch gut. Und die Überleitung zur zweiten Feststellung des Abends: Diesen Effekt habe ich sicher unter anderem Flüssigsüßstoff zu verdanken. Als ich eben ein bisschen bei den Kochschlampen gelesen habe, fiel mir auf, dass Anke und ich sicher die einzigen Food-Blog-Betreiber sind, die kein Problem mit Light-Produkten haben. (Generell wird bei uns ja erfrischend undogmatisch gekocht, ne!?) Im Gegenteil - ich schätze schaurig-chemischen 0,1%-Pudding, fettreduzierten Ziegenkäse und Joghurt-Margarine. Hiermit bekenne ich mich zu gestörtem Essverhalten und oute mich als vermutlich süßstoffsüchtig. Jaja, ich weiß, Schweinemast, appetitanregend und so..aber mal im Ernst. Wenn ich eh schon darauf achte, was ich esse, ich folglich also nicht 5 Tafeln Schokolade auf einmal in mich reinschiebe, wie es eigentlich meinem Naturell entspräche - und zwar ganz und gar -, ist es völlig wurscht, ob ich mich um 0,01% mehr zusammen reißen muss, weil ich durch den Genuss einer Süßstofftablette 0,01% mehr Lust auf Essen habe als sowieSO schon, oder? Darauf einen entkoffeinierten Kaffee mit großzügig Saccharin.
KochSchlampe (Gast) - 25. Mai, 15:46

Brrr.

Neben allen gesundheitlichen Aspekten schmecken mir Light-Produkte und insbesondere Zuckeraustauschstoffe einfach nicht. Das schmeckt gruselig künstlich.

Darauf erstmal einen ungesüßten Kräutertee (ich bin zur Zeit eher kaffeelos).

porcelinablue (Gast) - 25. Mai, 15:53

Komischerweise ist es ja nach einer gewissen Zeit des Cola Light-Trinkens und des Zucker-im-Kaffee-durch-Süßstoff-Ersetzens so, dass einem echter Zucker viel süßer vorkommt als Süßstoff.
Ansonsten finde ich Joghurt mit 3,5% Fett auch LECKERER. ;) Und manchmal muss das auch sein. Zum Beispiel mit frischen Erd- und Heidelbeeren zum Mittagessen. Mmmh.
Alles Gute für deinen Magen.
KochSchlampe (Gast) - 26. Mai, 14:53

Man kann sich sicher an eine Menge Geschmacksrichtungen gewöhnen, nur möchte ich mich an das eine oder andere gar nicht gewöhnen. Für mich ist Essen lustorientiert.

Danke für die guten Wünsche - ich gebe mich immer noch der Hoffnung hin, dass bald endlich alles enfgültig in Ordnung ist.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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