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Meat & Greet No. 13. Ein Nachtrag

Nachdem (oder besser: bevor) ich morgen einmal wieder Töpfe und Pfannen schwingen möchte, um Marianne fleischreich zu bekochen, bin ich immer noch mindestens ein paar Beiträge in der Bringschuld. Der erste soll hier nun folgen.

"Eigentlich wollte ich Schnittlauch befüllen, aber es gab keine Injektionsspritzen mehr in der Apotheke"
Mehr muss man zur Vorspeise eigentlich nicht sagen. Stattdessen Kirschtomaten und Schnittlauch als Trashdekoration.
Außerdem wurden klassische Soßen mit viel Butter ausprobiert, sowie Himbeerdressing zu Spinatsalat und Vanillenüssen gereicht.

Extraspaß: Soufflé herstellen. Großer Effekt mit wenig Aufwand.

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Unser treuer Begleiter

gefüllte Kirschtomaten, Chicoree, Stacheldraht aus Schnittlauch
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Zutaten
Kirschtomaten (ein paar)
Schnittlauch
Chicoree
Mascarpone oder Ricotta
Parmesan, frisch gerieben
Basilikum
Salz, Pfeffer
Balsamico

Zubereitung
Für die Füllung der Kirschtomaten Mascarpone und Parmesan mit gehacktem Basilikum vermengen und etvl. mit etwas Milch verdünnen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Deckel von den Kirschtomaten abschneiden, Innenleben entfernen und Käsecreme einfüllen. Dann aus Balsamico und noch etwas Mascarpone ein Dressing herstellen (evtl. mit Senf etc. pimpen). Chicoreeblätter dekorativ auf 1 Teller anrichten und mit Dressing nappieren, Kirschtomaten draufsetzen und aus Schnittlauch kleine Deko-Stacheldrähte herstellen und dem ganzen damit eine verrückte Optik verleihen.

warmer Spinatsalat mit Himbeerdressing und Vanille-Erdnüssen, Tagliatelle, weißer Fisch, Beurre Blanc
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Zutaten
Blattspinat
Knoblauch, fein gehackt oder gerieben
Himbeeren, frisch oder TK und aufgetaut
Schmand (oder noch mehr Mascarpone)
Balsamico
Salz
Pfeffer
Erdnüsse, ungesalzen
Vanillezucker (besser: Zucker und Vanillemark)

weißes Fischfilet
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Knoblauch

1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
100 ml Wein, weiß, trocken
125 g Butter, kalt, in Scheiben geschnitten
etwas Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Tagliatelle (oder andere Pasta)

Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen (oder selber machen und dann kochen).

Den Fisch trocken tupfen und mit etwas Öl, Zitrone und Knoblauchzehen, sowie Salz und Pfeffer in Alufolie packen und im Ofen garen, bis der Fisch gar aber noch etwas glasig ist.

Die Erdnüsse in eine ungefettete Pfanne geben und rösten. Mit Vanillezucker oder Vanillemark und Zucker karamellisieren und abkühlen lassen. Den Spinat blanchieren oder auftauen lassen. Mit dem Knoblauch in der Pfanne erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Himbeeren pürieren, mit Schmand vermischen und mit Balsamico und Salz und Pfeffer abschmecken.

Die gewürfelte Schalotte mit dem Weißwein in einen Topf geben und fast komplett einkochen. Mit dem Schneebesen die kalten Butterscheiben einrühren. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Meersalz würzen. Die Sauce nicht zu heiß werden lassen, weil sie sonst gerinnt.

Alles zusammen anrichten: Tagliatelle auf den Teller, Beurre Blanc über den Fisch geben und den Spinat mit Himbeerdressing und Erdnüssen zusammen anrichten.

Ziegenkäsesoufflé an Himbeerspiegel
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Zutaten (für 4 Förmchen; wir haben die Mitbewohner am Nachtisch teilhaben lassen)
160 g Ziegenfrischkäse
40 g Quark
Abrieb von je 1/8 Orange und Zitrone
3 Eier
60 g Zucker
Prise Salz

Himbeeren
Zitronensaft
Puderzucker

Zubereitung
Die Himbeeren pürieren und mit Zitronensaft und Puderzucker abschmecken.

Sechs Souffléförmchen dünn mit weicher Butter auspinseln und mit Zucker ausstreuen. Darauf achten, dass die Förmchen auch oben an den Rändern gebuttert und gezuckert sind, da die Soufflés sonst nicht gleichmäßig aufgehen können. Den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform zu 1/4 mit Wasser füllen. Die Eigelbe mit dem Ziegenfrischkäse, dem Quark, dem Zitronen- und dem Orangenabrieb verrühren. Die Eiweiße zusammen mit dem Salz und dem Zucker zu festem, aber noch cremigem Eischnee aufschlagen. Den Eischnee unter die Eigelb-Käse-Masse ziehen. Zunächst 1/3 des Eischnees mit dem Schneebesen kräftig einrühren. Den Rest vorsichtig unterziehen. Die Masse sofort in die gebutterten Förmchen füllen. Jedes nur zu 2/3 füllen. Die Soufflés in die vorbereitete Auflaufform stellen. Im Ofen ca. 15 bis 20 Min. backen. Dabei sollten sie sichtbar aufgehen.

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(dies hat gut geklappt, wie man sieht)

Die Ofentür zwischendrin keinesfalls öffnen, da die Soufflés sonst zusammenfallen und der ganze Spaß umsonst war. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und die Souflés für weitere 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen lassen. Jetzt einen Himbeerspiegel auf dem Teller basteln und das Soufflé aus der Form stürzen und auf dem Teller anrichten.

Schnell alles aufessen!
Anikó (Gast) - 9. Mrz, 20:33

Vorspeise: Meine Güte, soviel Geduld hätte ich nicht für Schnittlauchstacheldraht. Die Bastelgene sind eindeutig an meine kleine Schwester gegangen ...

Hauptspeise: Spinat plus Himbeere? Äußerst interessant und kann es mir sehr gut vorstellen ...

Nachspeise: Soufflée mal nicht ganz so süß, oder? Das hört sich ernstlich lecker an! Mal sehen, ob ich mal Gäste und soviele Förmchen zum Nachkochen habe ...

Aber ja, hätte mir auch seehr gut geschmeckt alles!

porcelinablue (Gast) - 9. Mrz, 23:40

Das ist das Schöne an Anke, sie hat die Bastel- UND die Kochgene. Manchmal näht sie auch Servietten. :)

Vielen Dank für deine lieben, Freude bringenden Kommentare!
Frauvanundzu - 10. Mrz, 01:04

Man kann das Soufflé übrigens auch ganz hervorragend in kleinen Kaffeetassen herstellen. So geschehen am Weihnachtsabend bei meinen Eltern, die keine Förmchen für Soufflé besitzen.

Die Nachspeise ist wirklich nicht zu süß und gerade das das Tolle. Der Herr Vater rümpft normalerweise bei allem, was nach dem Hautpgang kommt, die Nase (wenn es sich dabei nicht um Käse handelt), aber hier konnte auch er nicht widerstehen. ;)
Anikó (Gast) - 10. Mrz, 20:34

So, hab Euch endlich meiner Blogroll zugeordnet, wenn es genehm ist :-) Und Kommentare jederzeit gerne von mir, mag Euren Blog!
Tja, Dessert ist so ne Sache bei uns in der Familie ... Essen lieber viel Hauptspeise und nur nen Kompott o.ä. als Dessert, etwas ohne viel Aufwand. Meine Eltern haben da nicht so den Sinn für ...

porcelinablue - 10. Mrz, 22:28

Na klar ist es genehm!
Ich finde Dessert ja immer am spannendsten. Cremes, Tartes, Parfaits, Soufflés, Mousses (Plural von Mousse!?)...Liebe!

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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