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Scharfer Kohl mit Honig aus dem Wok

Ich habe seit einer Eeeewigkeit nichts mehr gekocht. Diese Phase sollte jetzt ein Ende haben! Heute gibt es zur Einstimmung ein extrem leckeres Essen aus den Kategorien "Es ist Winter, wir kochen mit Kohl" und "Pass beim Kauen auf, dass du nicht mehr Kalorien verbrauchst, als du zu dir nimmst":



Zutaten (für eine große Portion, sofern man keinen Reis u.ä. dazu isst - sonst reicht es locker für zwei)
375 g Kohl (Weiß- oder Spitzkohl, ich hatte letzteres)
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote (mir hat vom Schärfegrad her eine halbe locker gereicht)
1 Stück Ingwer (etwa so groß wie eine große Haselnuss)
3 EL Gemüsebrühe
1,5 EL Sojasoße
1/2 EL Weißweinessig
1/2 EL flüssiger Honig
1/2 TL Speisestärke
1-2 EL Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Kohlblätter abtrennen, waschen und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Ingwer und Chili fein würfeln, bei der Chilischote vorher die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln längs halbieren und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden.



Öl im Wok stark erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Chili darin kurz anbraten. Wirsing zugeben und ca. 5 Minuten unter stetigem Rühren mitbraten.



Stärke, Honig, Brühe, Sojasoße, Essig verrühren. Zum Kohl geben. Alles bei starker Hitze noch 1-2 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer will, isst Reis dazu. (Und zum Nachtisch den leckeren Schafmilchjoghurt aus dem Bioladen, das mildert die Schärfe ein bisschen ab.)
Henrik (Gast) - 9. Nov, 18:31

Nachkochen fehlgeschlagen

Ich hatte alle Zutaten beisammen, aber frühen Endes habe ich die Frühlingszwiebeln quer und nicht längs halbiert, glaube ich. Wenn in Zukunft von längs und quer die Rede ist, bitte immer ein Foto davon machen!

porcelinablue - 9. Nov, 19:15

Du hast völlig Recht, kommt nicht wieder vor! Ich mache Fotos oder streiche diese Begriffe aus meinem Wortschatz. Ich frage mich allerdings, ob es wirklich DAran gescheitert ist!?

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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