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Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse

Am Sonntag vor meinem Geburtstag waren Angie und ich mit dem Fahrrad in Hürth beim Bauern einkaufen (und Häschen angucken). Wir erstanden in herbstlicher Stimmung eine Menge Sachen, zum Beispiel einen Hokkaido-Kürbis, aus dem wir sofort Gnocchi gemacht haben, die dieses Mal wieder sehr gut gelungen sind. Außerdem Rosenkohl, eine große Süßkartoffel, frischen Knoblauch, einen Kopf Wirsing, Eier, zwei Flaschen Saft (Apfel-Birne und weiße Traube) und einen 2,248 Kilogramm schweren Butternut-Kürbis. Aus einem Viertel davon habe ich anlässlich meines Geburtstags neben der bekannten Wirsingquiche eine Quiche mit Ziegenkäse gebacken. Das sah so aus und ging so:



Zutaten (für eine Springform)
500 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis stand im Rezept, ich habe dies ignoriert)
250 g Blätterteig
150 g Ziegenkäse (Rolle)
1 Chilischote
ein halber Bund Thymian
1 Zweig Rosmarin
8 Tomaten, in Öl eingelegt
2 Ei(er)
100 ml Sahne
2 EL Olivenöl
100 g Parmesan, gerieben
3 EL Maismehl
Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)
1 Prise Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatnusspulver
1 Prise Paprikapulver
grüne Oliven

Zubereitung
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Kürbis schälen, würfeln und auf Backpapier ca. 20 Minuten im Ofen garen, bis das Fruchtfleisch weich ist.

Währenddessen Kräuter und Chili fein hacken. Vier getrocknete Tomaten ebenfalls fein hacken. Eier, Sahne, Öl, Maismehl, Parmesan, Zitronensaft, geriebene Zitronenschale und Kräuter/Chili verrühren.

Eine Springform mit Blätterteig auskleiden und den Boden mit einer Gabel ein paarmal einstechen.

Kürbisfruchtfleisch pürieren und zu den anderen Zutaten rühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver wüzen und abschmecken.

Die Masse auf dem Teig verteilen und mit Ziegenkäsescheiben belegen.
Die Quiche bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen (in unserem Ofen: mindestens doppelt so lange...). Danach mit den restlichen eingelegten Tomaten (halbiert) und ein paar grünen Oliven belegen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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