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Indisches Paneer (mit Spinat, Tomaten und Kokosmilch)

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Wie immer in Experimentierlaune haben Angie und ich am Freitag Mittag "Paneer" hergestellt; angeblich eine indische Mozzarella-ähnliche Spezialität. Am Anfang sahen die geronnenen Milch-Flocken etwas befremdlich aus und wir haben uns schon auf Tofu eingestellt, aber dann hat alles funktioniert und tatsächlich auch sehr lecker geschmeckt.

Zutaten

für das Paneer:
1 l Milch (ich hab frische Vollmilch genommen, angeblich funktioniert es auch mit H-Milch)
1/2 TL Salz
2 EL Zitronensaft

für den Spinat:
300g Spinat
150g Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Kokosraspeln
1 EL Öl (z.B. Erdnuss)
100g Kokosmich
1 TL Kurkuma
Chilipulver
Pfeffer

Zubereitung

Schon mittags den Liter Milch mit einem halben TL Salz zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und den Zitronensaft einrühren. Nochmal aufkochen und so lange erhitzen, bis sich in der Milch Flocken abtrennen. Ein Küchentuch in ein Sieb legen und die Flocken absieben. Kalt abspülen.



Eine Weile stehen lassen, damit etwas Flüssigkeit abfließen kann. Den Rest ausdrücken, indem man das Tuch oben zusammenhält.
Im Tuch zu einem Block formen und beschwert (z.B. mit einem Brett und einer Konservendose) ein paar Stunden stehen lassen.
Dann in Würfel schneiden.

Spinat waschen. Tomaten heiß überbrühen und häuten. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.
Wok erhitzen und Kokosflocken ohne Fett kurz rösten. Auf einem Teller beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Spinat zugeben und zerfallen kassen, dabei rühren. Kokosmilch und Tomaten zugeben, würzen mit Chilipulver, Salz, Pfeffer, Kurkuma.

Paneerwürfel auf den Spinat legen und kurz warten, bis sie heiß sind. Ganz, gaaaanz vorsichtig unterrühren, damit sie nicht zerfallen. Auf den Tellern it Kokosraspeln bestreuen.

Dazu passt Reis (z.B. mit Safran).

Hier gibt's noch ein ausführlicheres Rezept für Paneer, den ich sicher demnächst nochmal mit Gewürzen zubereiten werde.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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