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Frittiertes Gemüse & Sushi

Am Wochenende haben wir wieder asiatisch gekocht. Es gab in Kichererbsenteig ausgebackenes Gemüse und Sushi, außerdem Surimi, ebenfalls frittiert.
Den Teigmantel für das Surimi hab ich allerdings nicht selbstgemacht, sondern das ummantelte Krebsfleisch am Samstag im Asialaden fertig tiefgkühlt gekauft. (Hergestellt: Juli 2006, mindestens haltbar bis: Juli 2008. Vermutlich hat das Zeug außer uns noch nie jemand probiert. Es war allerdings nicht übel!)

sushi

Oben links: Frittierter Brokkoli, oben rechts: Surimi.

Frittiertes Gemüse (ausreichend für 4 Personen)

Zutaten
für das Gemüse:
1,2 kg Gemüse (Broccoli, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln...)
250 g Kichererbsenmehl
1/2 l Erdnussöl
Salz, Pfeffer

für den Dip:
400 g Joghurt
1/2 Bund Koriander
1/2 Bund Minze
ca. 1 cm Ingwer
etwas geriebene Limettenschale
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Kichererbsenmehl mit 1 TL Öl und ca. 400 ml warmen Wasser zu einem Teig verrühren. Salzen und pfeffern. (Nächstes Mal werde ich noch gehackte Kräuter, z.B. Petersile, in den Teig rühren.) 15 Minuten ziehen lassen.
Gemüse waschen, Möhren schälen und allesin Stücke bzw. Röschen teilen. Kartoffeln in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.

Für den Dip alle Kräuter fein hacken und die Zutaten unter den Joghurt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Erdnussöl im Wok erhitzen. Gemüse portionsweise durch den Teig ziehen und 3-5 Minuten frittieren. auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem Dip servieren.

- - -

Natürlich konnten wir uns, als der Wok mit dem Erdnussöl auf dem Herd stand, nicht zusammenreißen und haben testweise auch zwei Sushi-Rollen frittiert: Eine mit und eine ohne Kichererbsenteig. Das Ergebnis war lecker (vor allem wenn man nicht auf rohen Fisch steht) und die Nori-Blätter werden schön knusprig, aber der zusätzliche Fettaufwand rechtfertigt die kleine Geschmacks äh erweiterung nicht.

sushi_frittiert

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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