Sonntag, 22. März 2009

Orientalischer Gurkensalat



Zutaten (für 2 Portionen oder 1 Person mit ausreichend Hunger)
1 Salatgurken
Salz
1/2 Bund Minze oder im Notfall auch Minze aus einem aufgeschnittenen Beutel Pfefferminztee
125 g Joghurt
1 Prise Zimtpulver
1 EL Sultaninen
Pfeffer

Zubereitung
Die Gurke schälen, Kerne rausschneiden, in ca. 1kcm große Würfel schneiden. Leicht salzen und in einem Sieb eine halbe Stunde abtropfen lassen.
Minze fein hacken und mit Joghurt, Gurke, Rosinen vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken.

Eine extrem große gefüllte Tomate





Zutaten (für 1 Essen)
1 riesenhafte Tomate
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Möhre
50 g Reis
1 Knoblauchzehe
1/2 Bd. Petersilie
2 getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer
Paprikapulver edelsüß

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Reiswasser aufsetzen und Reis nach Packungsanweisung in Gemüsebrühe kochen (Quellreismethode! Also ca. 110 ml Wasser). Tomatendeckel abschneiden, Fruchtfleisch auslöffeln, etwas kleinhacken und zum Reiswasser geben. Möhre grob raspeln oder kleinhacken und ebenfalls mitgaren, außerdem die gehackte Knoblauchzehe und die gehackte Frühlingszwiebel und die gehackten getrockneten Tomaten.
Die Petersile fein hacken. Wenn der Reis gar ist, mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen und die Petersile unterrühren. In die Tomate füllen. Restreis in eine Auflaufform geben, Tomate draufstellen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen. Ich hab noch einen Klecks Frischkäserest draufgesetzt.

Dazu: Salat mit Tomaten und Radieschen.

Donnerstag, 12. März 2009

Meat & Greet No. 15. Themenlos (fast) mit Lamm

Ich wollte mit diesem Meat&Greet so feste den Frühling zwingen, endlich mal nicht sofort nach einem Sonnenstrahl wieder abzuhauen. Also noch fix einen Blumenstrauß auf den Tisch gestellt und los ging die Kocherei. Endlich mal wieder ein ganzer Nachmittag Zeit für Geschnibbel, Gerühre und vor allem Geknete. Teig machen? Kein Problem mehr für mich! Ciabatta-, Gnocchi- und Mürbteig mache ich doch mit links innerhalb eines Nachmittags!

Bei den Rezepten habe ich mich diesmal großzügig bei Chili und Ciabatta bedient und Vor- und Hauptgang von dort nachgekocht; die Nachspeise stammt von den Küchengöttern. Mein erstes Mal Lamm! Gleichzeitig aufgeregt und etwas ängstlich war ich zugange. Man will ja nicht das schöne (und teure) Fleisch versauen.

Es hat aber am Ende alles ganz hervorragend geklappt. Nach der leuchtend pinken Mädchenvorspeise gab es rosa Lamm im Reisblatt gefolgt von sonnengelber Zitronentarte.

Zum Essen dazu gab es ein Ciabatta-Brot. Zumindest habe ich versucht, eines herzustellen und eifrig Vorteig gemacht und Stunde um Stunde gewartet, dass er gehen möge und am Ende ganz luftig und grobporig wird. Das mit dem Gehen hat auch ganz hervorragend geklappt nur von grobporig war leider keine Spur. Geschmeckt hat's trotzdem.

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Hallo Frühling!

Rote Bete Gnocchi mit Rosmarinbutter
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Zutaten (für ziemlich viel Teig)
3 kleine Knollen Rote Bete
250g Ricotta
Mehl
1 Ei
Salz

Butter
Rosmarin
Parmesan, frisch gerieben
Pfeffer, schwarz

Zubereitung
Die Rote Bete in Alufolie wickeln und bei etwa 225°C eine Stunde im Ofen garen, 15 Minuten auskühlen lassen und die Schale unter kaltem Wasser abstreifen. Man kann sicher auch vorgekochte Knollen nehmen; auf die Idee bin ich irgendwie nicht gekommen. Die Rote Bete fein reiben und zusammen mit Ricotta, Ei, Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der nicht zu klebrig aber feucht sein sollte. Den Teig zu Rollen formen, die Rollen in Stückchen schneiden und ihnen dann mit einer Gabel die Gnocchi-übliche Form verleihen. Ich habe nach ein paar Exemplaren ebenfalls einen Probe-Kochgang gemacht, um zu sicherzugehen, dass die Gnocchi nicht zerfallen.
Wer die Gnocchi vorbereitet, sollte sie auf ein bemehltes Backblech oder großes Brett legen, damit sie nicht festkleben.
Die Gnocchi in siedendem Salzwasser garen bis sie oben schwimmen und mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen.

Butter in einer Pfanne schmelzen und Rosmarin in Nadeln dazugeben, warten bis die Butter leicht braun ist. Vom Feuer ziehen und dann Gnocchi mit der Butter und mit Parmesan bestreut (ausreichend!) servieren.

Lamm im Reisblatt mit Petersilienfarce, Ratatouille, Ciabatta (hat sich versteckt)
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Zutaten (für zwei Personen)
2 große Lammfilets (ich denke, als einer von drei Gängen reicht aber auch ein normalgroßes oder kleines Filet)
1 großer Bund glatte Petersilie
2 Scheiben Toastbrot
1 Eigelb
3-4 EL Rahm
2 große Reisblätter

100ml Madeira
200ml Rotwein
200ml Fond (von Lamm, Kalb oder Rind)
1 Chilischote
75g Butter, eiskalt, in Stücken

1 Zucchini, gewürfelt
1 rote und 1 gelbe Paprika, gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, fein geschnitten oder gepresst
4 Tomaten, enthäutet und entkernt, fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
Thymian
Salz
Pfeffer

Zubereitung
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Zucchini und Paprika dazugeben und kurz anrösten. Tomatenstücke und Tomatenmark dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. ggf. mit Wasser die Soße dünnflüssiger machen. Das Ratatouille kann sehr gut vorbereitet werden und muss dann zum Essen nur noch aufgewärmt werden.

Die Petersilienblätter von den Stängeln zupfen und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, eiskalt abschrecken und hacken. Das Toastbrot fein schneiden, oder Reiben und mit Eigelb und Rahm zusammen mit der Petersilie eine Farce herstellen, die noch mit Salz und Pfeffer gewürzt wird.
Die Lammfilets in der Mitte durchteilen, sodass zwei Stränge enstehen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Filets eine Minute scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Nun den Bratensatz mit Madeira ablöschen. Mit Fond und Rotwein aufgießen, Chilischote hinzugeben, auf 200ml einkochen lassen und beiseite stellen, Chilischote wieder herausnehmen.

Die Reisblätter zwischen zwei feuchte Tücher legen. Nun jeweils etwas von der Farce auf das Reisblatt streichen (vorher am besten das obere Tuch abnehmen), die Lammfiletstreifen auf die Farce legen und noch etwas von der Farce auf das Lamm streichen. Die Reisblätter so zuklappen, dass ein Paket entsteht. Nun etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pakete darin runherum anbraten. Dann garen die Lammfiletpakete bei 80°C für 45 Minuten im Ofen (mein Gasherd kann nur Stufe 1(was wärmer ist); 30 Minuten auf Stufe 1 führten hier zu perfektem Ergebnis).
Die Soße noch einmal aufkochen lassen und mit der Butter aufmontieren.

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(besonders gut gefällt mir eigentlich, wie scary mein Arm beim aufmontieren und Hitze reduzieren aussieht)

Lammpakete aufschneiden und zusammen mit Soße und Ratatouille anrichten.

Zitronentarte
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Zutaten (für eine Springform)
200 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
100 g kalte Butter

3 Zitronen (unbehandelt)
3 Eier
150 g Puderzucker
30 g Butter, kalt

Zubereitung
Mehl, Zucker und Salz auf die Arbeitsfläche geben und zusammen mit dem Eigelb und der Butter nach und nach zu einem Teig verkneten (hierbei nicht die Geduld verlieren), zu einer Rolle formen und in Folie gewickelt für eine Stunde kalt stellen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und so in die Form bugsieren, dass ein etwa 2 cm hoher Rand stehenbleibt. Nochmals eine Stunde kalt stellen. Bei etwa 160°C für 12 Minuten blindbacken. In der Zwischenzeit die Schale der Zitronen abreiben und die Zitronen auspressen. Mit Eiern und Puderzucker in einen Topf geben und unter stetigem Rühren bis kurz unter den Siedepunkt erhitzen, sodass die Masse dick-cremig wird. Die Butter in Flöckchen dazugeben.
Jetzt die Masse auf den Boden geben und bei 150°C 25 weitere Minuten backen und dann hat man eine wunderbare Tarte mit super Boden und tollstem, cremigen Belag.

Sonntag, 8. März 2009

Katerfrühstück Variation

Da Katerfrühstücke hier ja zum Thema geworden sind, möchte ich eine Variation vorstellen, die sich für Leute eignet, denen eine umsichtige Mitbewohnerin zur Verfügung steht. Wie man hier gut sieht, bestand es aus einem Croissant, einem frischen O-Saft und einigen Aspirin, was ich vor ein paar Wochen alles ans Bett geliefert bekam. Eine schmackhafte Kombination, die sich darüber hinaus überaus gut dazu eignet, nach dem Verzehr schnell wieder einzuschlafen.

Meat & Greet No. 13. Ein Nachtrag

Nachdem (oder besser: bevor) ich morgen einmal wieder Töpfe und Pfannen schwingen möchte, um Marianne fleischreich zu bekochen, bin ich immer noch mindestens ein paar Beiträge in der Bringschuld. Der erste soll hier nun folgen.

"Eigentlich wollte ich Schnittlauch befüllen, aber es gab keine Injektionsspritzen mehr in der Apotheke"
Mehr muss man zur Vorspeise eigentlich nicht sagen. Stattdessen Kirschtomaten und Schnittlauch als Trashdekoration.
Außerdem wurden klassische Soßen mit viel Butter ausprobiert, sowie Himbeerdressing zu Spinatsalat und Vanillenüssen gereicht.

Extraspaß: Soufflé herstellen. Großer Effekt mit wenig Aufwand.

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Unser treuer Begleiter

gefüllte Kirschtomaten, Chicoree, Stacheldraht aus Schnittlauch
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Zutaten
Kirschtomaten (ein paar)
Schnittlauch
Chicoree
Mascarpone oder Ricotta
Parmesan, frisch gerieben
Basilikum
Salz, Pfeffer
Balsamico

Zubereitung
Für die Füllung der Kirschtomaten Mascarpone und Parmesan mit gehacktem Basilikum vermengen und etvl. mit etwas Milch verdünnen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Deckel von den Kirschtomaten abschneiden, Innenleben entfernen und Käsecreme einfüllen. Dann aus Balsamico und noch etwas Mascarpone ein Dressing herstellen (evtl. mit Senf etc. pimpen). Chicoreeblätter dekorativ auf 1 Teller anrichten und mit Dressing nappieren, Kirschtomaten draufsetzen und aus Schnittlauch kleine Deko-Stacheldrähte herstellen und dem ganzen damit eine verrückte Optik verleihen.

warmer Spinatsalat mit Himbeerdressing und Vanille-Erdnüssen, Tagliatelle, weißer Fisch, Beurre Blanc
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Zutaten
Blattspinat
Knoblauch, fein gehackt oder gerieben
Himbeeren, frisch oder TK und aufgetaut
Schmand (oder noch mehr Mascarpone)
Balsamico
Salz
Pfeffer
Erdnüsse, ungesalzen
Vanillezucker (besser: Zucker und Vanillemark)

weißes Fischfilet
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Knoblauch

1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
100 ml Wein, weiß, trocken
125 g Butter, kalt, in Scheiben geschnitten
etwas Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Tagliatelle (oder andere Pasta)

Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen (oder selber machen und dann kochen).

Den Fisch trocken tupfen und mit etwas Öl, Zitrone und Knoblauchzehen, sowie Salz und Pfeffer in Alufolie packen und im Ofen garen, bis der Fisch gar aber noch etwas glasig ist.

Die Erdnüsse in eine ungefettete Pfanne geben und rösten. Mit Vanillezucker oder Vanillemark und Zucker karamellisieren und abkühlen lassen. Den Spinat blanchieren oder auftauen lassen. Mit dem Knoblauch in der Pfanne erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Himbeeren pürieren, mit Schmand vermischen und mit Balsamico und Salz und Pfeffer abschmecken.

Die gewürfelte Schalotte mit dem Weißwein in einen Topf geben und fast komplett einkochen. Mit dem Schneebesen die kalten Butterscheiben einrühren. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Meersalz würzen. Die Sauce nicht zu heiß werden lassen, weil sie sonst gerinnt.

Alles zusammen anrichten: Tagliatelle auf den Teller, Beurre Blanc über den Fisch geben und den Spinat mit Himbeerdressing und Erdnüssen zusammen anrichten.

Ziegenkäsesoufflé an Himbeerspiegel
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Zutaten (für 4 Förmchen; wir haben die Mitbewohner am Nachtisch teilhaben lassen)
160 g Ziegenfrischkäse
40 g Quark
Abrieb von je 1/8 Orange und Zitrone
3 Eier
60 g Zucker
Prise Salz

Himbeeren
Zitronensaft
Puderzucker

Zubereitung
Die Himbeeren pürieren und mit Zitronensaft und Puderzucker abschmecken.

Sechs Souffléförmchen dünn mit weicher Butter auspinseln und mit Zucker ausstreuen. Darauf achten, dass die Förmchen auch oben an den Rändern gebuttert und gezuckert sind, da die Soufflés sonst nicht gleichmäßig aufgehen können. Den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform zu 1/4 mit Wasser füllen. Die Eigelbe mit dem Ziegenfrischkäse, dem Quark, dem Zitronen- und dem Orangenabrieb verrühren. Die Eiweiße zusammen mit dem Salz und dem Zucker zu festem, aber noch cremigem Eischnee aufschlagen. Den Eischnee unter die Eigelb-Käse-Masse ziehen. Zunächst 1/3 des Eischnees mit dem Schneebesen kräftig einrühren. Den Rest vorsichtig unterziehen. Die Masse sofort in die gebutterten Förmchen füllen. Jedes nur zu 2/3 füllen. Die Soufflés in die vorbereitete Auflaufform stellen. Im Ofen ca. 15 bis 20 Min. backen. Dabei sollten sie sichtbar aufgehen.

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(dies hat gut geklappt, wie man sieht)

Die Ofentür zwischendrin keinesfalls öffnen, da die Soufflés sonst zusammenfallen und der ganze Spaß umsonst war. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und die Souflés für weitere 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen lassen. Jetzt einen Himbeerspiegel auf dem Teller basteln und das Soufflé aus der Form stürzen und auf dem Teller anrichten.

Schnell alles aufessen!

Samstag, 7. März 2009

Alma





Alma, willkommen zu Hause.

Freitag, 27. Februar 2009

Königliche Kuchen

Anke und ich waren heute schick Kaffee trinken. So schöne und liebevoll verzierte und lustige und leckere Muffins hab ich noch nie gesehen.

Wer es uns gleichtun möchte wendet sich an folgende Adresse:

Royal Cupcakes
www.royalcupcakes.de
Alte Wallgasse 5
50672 Köln

Anke hatte einen Grace Kelly-Cupcake mit Cranberries und einer verrückten Schokoladenblume auf dem Frosting (eines der aufregenden Tagesangebote!, oberes Bild) und ich einen 'Nussknackerprinz' (unteres Bild), der wirklich phantastisch war.
Darüber hinaus sehr hübsch (möglicherweise ein WINziges bisschen zu stylisch, aber nicht aufdringlich!) die lila-pinke Einrichtung, in der sogar die Papiersevietten farblich abgestimmt sind, und die besonders freundliche Bedienung, die einem gerne die Vorzüge des "flüssigen Schkoladenkerns' nahelegt. (Als hätten wir die nicht selbst erkannt!)
Im übrigen kann man die Muffins auch in einer Box mit nach Hause nehmen.
Preise sind auch okay: Ich habe für den Cupcake und einen Kaffee zusammen 4,60 Euro bezahlt. Ankes Kombi war ein paar Cent teurer, das liegt aber daran, dass sie statt Kaffee eine ziemlich fancy Schokolade getrunken hat. Wobei Schokolade hier wirklich Milch mit Schokolade meint, die sich wie Kandis an einem kleinen Stab befand und sich dann langsam in der Milch auflöste...mmh!



Mittwoch, 25. Februar 2009

Früssen übertrifft man schwer!

[gelöscht, aber]



Liebe nach Wien.

Montag, 16. Februar 2009

Paprikasuppe

Restverwertung!

Zutaten
3 rote Paprikaschoten
3 EL Mehl
1,5 TL Essig (Weißweinessig)
2 große Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 l Gemüsebrühe
3 EL Crème fraiche
1,5 EL Butter
3 TL Tomatenmark
1,5 TL Paprikapulver
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer, nach Belieben

Löffelbiskuits



Zutaten
60 g Mehl
2 Eier (Originalrezept: 2 Eiweiß, 2,5-3 Eigelb. Ging aber auch so super.)
15 g Puderzucker
20 g Zucker
5 g Vanillezucker
Prise Salz

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Eiweiß mit Salz und 20g Zucker sehr steif schlagen.
Eigelb mit Puder- und Vanillezucker schaumig schlagen.
Eiweiß und Mehl zum Eigelb geben, alles verrühren.
In einen Gefrierbeutel füllen, Ecke abschneiden und Biskuits auf Backblech spritzen. Mit Puderzucker bestäuben, dann behalten die Kekse die Form.
Bei spaltbreit geöffnetem Ofen ca. 12 Minuten backen.

Sonntag, 8. Februar 2009

Meat&Greet No. 14. El Menu Español.

Wir sind wieder einigermaßen gesund und trafen uns bei uns, um zu kochen und sich vollzustopfen.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mich schonmal an Huhn versucht, war allerdings nur begrenzt begeistert. Nun hat man sich in den letzten Monaten kochmäßig ja schon weiterentwickelt, es war also an der Zeit, diese "Pleite" wieder auszubügeln.
Weil ich seit dem Huhn und den Forellen weiß, dass mich die Zubereitung ganzer Tiere psychisch doch immer ein wenig...anstrengt, habe ich für dieses spanische Hauptgericht kein ganzes Huhn, sondern nur ein paar Schenkel verwendet - ein Verhältnis von Knochen zu Fleisch und ein Kenntlichkeitsgrad vom Ursprungstier, den ich ganz gut verkraften kann.
Um das Olivenhuhn herum gruppierten sich ein frisch gebackenes Fladenbrot, selbstgemachtes Aioli (das beim 2. Versuch ganz phantastisch geworden ist), Datteln im Speckmantel und am Ende eine prima Crema Catalana, außerdem ausreichend Weißwein (vielen Dank an den Nachbarn für die Leihgabe des Korkenziehers. Hat vielleicht jemand einen übrig?).
Es war superdupergut!
Mayonnaise mache ich jetzt auf jeden Fall öfter selbst (ich habe da so ein paar Visionen) und Crema Catalana ist fast so gut wie Creme Brulée, bei der das nervige Stocken im Ofen wegfällt. Ein tolles Rezept, Nachkochen empfohlen.



Zu allem gab es Fladenbrot, Rezept siehe hier (diesmal aber nur mit Weizen-, ohne Vollkormehl, außerdem mit Trockenhefe).



Dátiles envueltos en tocino / Datteln mit Speckmantel



Zutaten (für 20 Datteln)
20 Datteln, entsteint
20 geschälte Mandeln
20 Zahnstocher (wir haben Zahnseide genommen)
200 ml Olivenöl
10 Scheiben geräucherter Schinkenspeck
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

Zubereitung
In jede Dattel eine Mandel stecken. Jede Dattel mit einer halben Scheibe Schinkenspeck umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
Knoblauchzehen zerdrücken und zusammen mit dem Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchzehen wieder hinausnehmen.
Datteln im Öl ausbacken, bis der Speck goldbraun ist (zwischenurch wenden). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Fladenbrot und Aioli essen.


Dazu:
Aioli



Zutaten (für ca. 4 Personen zur Vorspeise)
3 Zehen Knoblauch
1 Eigelb
150 ml Rapsöl
1 EL Zitronensaft
2-3 EL Naturjoghurt
1 Messerspitze Senf
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Zimmerwarmes (!) Eigelb in eine Schüssel geben.
Knoblauch schälen und im Mörser zu einer Paste verarbeiten. Immer wieder Salz dazu geben, damit die Paste bindet. Diese anschließend in einer Schüssel mit dem Eigelb und einem Spritzer Zitronensaft vermengen.
Öl langsam, erst tropfenweise, später in einem dünnen Strahl zufügen und dabei die ganze Zeit kräftig mit dem Schneebesen aufschlagen.
Achtung: Das Öl wirklich nur ganzganz langsam hinzugeben (am besten zu zweit arbeiten), sonst gerinnt die Masse. Also: Ausreichend Zeit einplanen!
Zum Schluss das Joghurt, den Senf und die restliche Zitrone dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Angie hat das Aioli sehr tapfer aufgeschlagen.


Dann:
Pollo con aceitunas / Huhn mit Oliven



Zutaten (für 4 Portionen)
4 Hähnchenschenkel
250 g kleine Zwiebeln
250 g Oliven (mit Knoblauch ist sicher auch lecker, ich hatte die ganz normalen grünen ohne alles)
3 Zehen Knoblauch
1/8 l Weißwein
10 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 Bund Thymian
10 Blatt Salbei
Salz und Pfeffer
Paprikapulver

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Hähnchenschenkel von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit Paprikapulver einreiben. In 6 EL Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Dann in eine große, ofenfeste Form legen.
Zwiebeln schälen und halbieren oder, je nach Größe, vierteln. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Zwiebeln, Knoblauch und abgetropfte Oliven auf und neben das Huhn geben.
Weißwein, Zitronensaft und 4 EL Öl vermischen und übers Huhn gießen.
Abgezupfte Thymianblättchen und Salbeiblätter (ruhig ganz) darauf verteilen.
Nochmal pfeffern und salzen.
30-45 Minuten backen.
Essen mit Fladenbrot.


Zum Abschluss:
Crema catalana



Zutaten (für ca. 6 Potionen)
50 g Speisestärke
50 g Zucker
etwas braunen Zucker zum karamellisieren
750 ml Milch
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
6 Eigelb
Prise Salz

Zubereitung
etwa 150 ml Milch mit der Stärke verrühren, bis diese sich aufgelöst hat. 6 Eigelb mit Zucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen. Stärkemilch zugeben und alles gut verrühren. Eine noch größere Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen.
Restliche Milch mit 1 Prise Salz und Zitronenschale aufkochen. Heiß zur Eimischung geben, dabei rühren.
Alles wieder zurück in den Topf gießen. Bei mittlerer Hitze erhitzen, bis die Stärke bindet und eine dickliche Creme entsteht. Darauf achten, dass sie nicht aufkocht, sonst gerinnt das Ei.
Kurz bevor ie Creme anfängt zu kochen, vom Herd nehmen und den Topf in das Wasserbad stellen, um den Garprozess zu unterbrechen.
Die Creme in kleine Förmchen füllen und abkühlen lassen.
Vor dem Servieren mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Brenner karamellisieren.

Dieser ist im übrigen vielseitig einsetzbar:




Asien & Wok
Backofenmahlzeiten
Breakfast Diaries
Brot & Brötchen
Das Challa-Projekt
Einkochen
Eiscreme
Entdeckungen
Fleischgerichte
Fluss & Meer
Gemüse
Getränke
Gutes Junkfood
Heringswoche
Kartoffeln
Kochen mit Simon
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