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Samstag, 19. September 2009

Ja, der

Tag ging sonnigzimtig weiter.
Zum ersten Mal seit längerer Zeit kochte ich ein Essen, dessen Hauptbestandteil nicht Kürbis war. Ansonsten gleicht es den Gerichten der letzten Tage aber schon "ein wenig"; außerdem wäre es gelogen würde ich behaupten, dass Kürbis überhaupt keine Rolle gespielt hätte. Ein paar Würfel konnte ich mir nicht verkneifen - das Zeuch muss ja auch weg.
Ansonsten alles wie angekündigt: Zwiebel und Speck angebraten, dann vorgekochte Kartoffel-, Kürbis- und Petersilienwurzelwürfel, dann Pfifferlinge, dann viel Petersilie und Salz und Pfeffer. Lecker ist das. Lecker.



Die Faben sind jetzt wieder nicht mehr sooo schön wie in echt, weil das künstliches Licht ist.

Ansonsten: Ganz, ganz, ganz eilige Besserung an meine beiden kranken Lieben.





Ihr zwei niedlichen, großartigen Geschöpfe.

Samstags-Marktbesuche

Das Wetter ist so schön in den letzten Tagen. Gestern zum Beispiel bin ich, als ich eigentlich zum Lernen in die Uni wollte, auf einer Parkbank eingeschlafen mit der Sonne im Gesicht. Mit diesem Song übrigens dabei, ich mag das Album grad so sehr:



Und auch heute morgen begann der Tag viel zu freundlich, um den Anfang (meiner Meinung nach - zumindest im Moment - die beste Tageszeit) drinnen zu verschlafen. Stattdessen hab ich auf dem Flohmarkt in der früh eine Freundin besucht, die dort alte Sachen verkauft. Ich bin kein ambitionierter Flohmarkt-Shopper, aber ich bin gerne dort. Menschen trinken in der Sonne morgens um neun Rotwein oder essen Flammkuchen an Ständen, an denen es nach Zimt riecht. Das ist eine schöne Welt, in der Menschen das machen. Und ich mag gern Herbst (und Herbstgerüche), weil ich gern diese Zeiten im Jahr mag, in denen sich irgendwas ankündigt, aber noch nicht richtig da ist.

Und weil es draußen so freundlich ist, bin ich dann auch noch auf den Wochenmarkt gegangen. Wochenmärkte hab ich noch deutlich lieber als Flohmärkte, denn da kaufe ich lieber ein, wenn ich auch niemanden besuchen kann. (Allerdings brauche ich dringend einen Korb; ich denke, mit Körben ist das Einkaufen auf dem Wochenmarkt gleich nochmal so lustig.) Diesmal gab es das alles für mich:







Petersilie. Petersilienwurzel. Birnen. Pfirsiche. Erdbeeren. Kürbis. (Hokkaido, allerdings laut Kürbisverkäufer irgendeine neue besonders aromatische Unterart - ich bin gespannt). Und Pfifferlinge, die ich dieses Mal auf keinen Fall vergammeln lasse: Die gibt es heute Abend mit dem Rest vom Butternut-Kürbis, der Petersilienwurzel, ein bisschen Kartoffel vielleicht und vielviel Petersilie.

Mit einem der beiden Pfirsiche und Erdbeeren mit Zimtquark im Magen hoffe ich nun, dass der Tag so zimtig-sonnig weitergeht, wie er angefangen hat. Aber ich bin da ganz optimistisch.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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