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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Roggenbrot

Weil wir so viel absurdes Mehl (mit "absurd" meine ich hier alles Mehl, das nicht aus Weizen besteht) vorrätig hatten, das langsam anfing, mich im Küchenschrank ernstlich aggressiv zu machen, und weil wir in der letzten Zeit so wenig (Brot) gebacken haben, dass selbst die Trockenhefe langsam abzulaufen drohte, hab ich die Mitbewohnerin heute nachmittag genötigt, ein Roggenbrot zu machen. Es war mal wieder sooo lecker.
Der Teig bestand wie üblich aus Mehl (in diesem Fall Roggen- und Dinkelmehl), einem Päckchen Sauerteig aus dem Bioladen (die üblichen Probleme mit Roggenmehl sind ja bekannt), etwas Honig, Wasser, Hefe, Salz und Sonnenblumenkern. Sehr hübsch sieht aus, wenn man das Brot vor dem Backen mit etwas Amaranth bestreut.

Hat toll geschmeckt mit Nutella und Bananenscheiben.

Grieß-Plätzchen

Gestern abend brauchte ich dringend süße, essbare Dinge, hatte aber weder Schokolade noch viel Mehl und habe deswegen ein Rezept für Grießkekse ausprobiert. Die waren jetzt nicht schlecht, aber auch nichts, was man ständig haben müsste und definitiv gestern abend warm besser als der letzte - ja, einer blieb bis heute morgen übrig - heute früh.
Im Allgemeinen finde ich Grieß ja ganz toll, aber ob er die geeigneteste Zutat für Plätzchen ist, weiß ich nicht. Oder hat vielleicht jemand ein gutes Plätzchenrezept mit Grieß? Bitte her damit.



Zutaten für ein Blech
100 g Grieß
100 ml Milch
100 g Zucker
80 g geschmolzene Butter
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Fläschen Zitronenaroma
1 Prise Salz
100 g Mehl
1 Msp. Backpulver

Zubereitung
Grieß für eine halbe Stunde in der Milch einweichen.
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Butter schmelzen und mit Zucker, Vanillezucker, Aroma und Salz schaumig schlagen. Nach und nach Grieß und Mehl zugeben und Teig daraus kneten.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Teelöffeln kleine Häufchen vom Teig setzen und ca. 10 bis 12 Minuten backen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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