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Samstag, 5. April 2008

Wok

"Wok" (mit allen Implikationen: zumindest für meine Geschmacksnerven exotische Gewürz- und fröhliche Farbkombinationen) kenne ich ja erst so richtig, seit Angie hier einzog und den alten, dreckverkrusteten (aber nichtsdestotrotz seit hundert Jahren unbenutzten) WG-Wok ganz hinten im Küchenschrank entdeckte. Der wurde direkt am zweiten Abend eingeweiht.
Hübsch ist auch, dass der Asia-Supermarkt mit allen Grün-, Öl- und Spezialzutaten direkt nebenan liegt. "Wok" sollte also aus verschiedenen Gründen viel öfter gekocht werden.

Dieses Mal wurde die Gemüsezusammensetzung teilweise verändert (Devise: alles, was der Kühlschrank zu bieten hat), außerdem wurden Garnelen zugefügt. War nicht schlecht, beim nächsten Mal hätte ich aber gerne, dass alles ein bisschen fischiger schmeckt. (Hab ich eben zu Angie gesagt - hat die schon einen Plan. Fortsetzung folgt also.)

wok3

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Zutaten (für einen Wok voll Essen)
Die Mengenangaben sind vage bis nicht vorhanden, macht aber nichts - bei gefühlsmäßigem Dosieren kann in diesem Fall nicht viel schiefgehen.

die Basics:
eine Dose Kokosmilch
Sesamöl
Erdnussöl
eine kleine Ingwerknolle
frischer Koriander
eine Stange Zitronengras
Curry (je nach gewünschtem Schärfegrad 1/2 bis 3 TL)
eine Hand voll Erdnüsse (ungesalzen, versteht sich)
1 Knoblauchzehe
Sojasoße
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

dazu:
viel Gemüse: Paprika, Porree, Frühlingszwiebeln, Sprossen (frisch oder aus der Dose), Champignons, Tomaten, Blumenkohl, Broccoli, Zuckerschoten et cetera et cetera und Fisch, Fleisch, oder Tofu, nach Geschmack auch Thai-Basilikum

Zubereitung
Alle Zutaten kleinschneiden. Das Gemüse in stäbchengerechte Stücke; Ingwer, Knoblauch, Koriander und Zitronengras sehr fein hacken.
Erdnüsse im Wok ohne Fett rösten, bis sie braun werden. In einer Schüssel zwischenlagern. Erdnuss- und Sesamöl im bereits heißen Wok zusammen erhitzen (deutlich mehr vom Erdnussöl, da dass Sesamöl sehr intensiv schmeckt) und Ingwer, Zitronengras, Knoblauch anbraten. Falls noch rohes Fleisch dabei ist - Hähnchen zum Beispiel - das natürlich auch anbraten. Das andere Gemüse zugeben, was am längsten gart, zuerst, und Kokosmilch zugießen. Was nicht mehr kochen soll, einfach möglichst weit an den Rand des Woks schieben.

Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Sojasoße, viel Curry und fein gehacktem Koriander würzen und abschmecken. Die Erdnüsse wieder zugeben.

Dazu unerlässlich: Jasminreis.
Oder aber Wok- oder Glasnudeln...

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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