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Montag, 24. März 2008

Klimakatastrophe

schnee1

Ostermontag, 24. März.
Es schneit.

Wozu?

Huhn mit Tomaten und Honig

Über Ostern bin ich nach Hause gefahren und habe mit meiner Mama gekocht. Es gab diese orientalisch zubereiteten Hühnerschenkel in einer Tomaten-Honig-Mandelsoße mit Fladenbrot und Champignon-Lauch-Salat. Ich liebe die Kombination von Zimt und Ingwer an Fleischgerichten, deswegen war dieses Rezept perfekt.

huhn_honigtomaten

fladenbrot

mama

Zutaten (für vier Personen)
10 kleine Hühnerschenkel
800 g Tomaten
2 EL flüssigen Honig
1 große Zwiebel
2 TL Zimtpulver
1 TL Ingwerpulver
0,2 g Safran
2 EL Zitronensaft (ca. 1 Zitrone)
100 g Mandeln, gehäutet
ca. 2 EL Sesam
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Hühnerschenkel kalt abwaschen und trockentupfen. In einer Mischung aus Zitronensaft, Salz und Pfeffer einreiben.
Die Tomaten häuten. (Dazu Strünke entfernen, kreuzförmig einschneiden, kurz in einer Schüssel mit kochendem Wasser ziehen lassen, kalt abschrecken und dann die Haut abziehen.) Achteln und Kerngehäuse entfernen.
Die Zwiebel fein würfeln.
Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne (mit Deckel!) oder Schmortopf erhitzen und die Hühnerschenkel von beiden Seiten darin anbraten.
Safran zerreiben und in 100 ml warmem Wasser auflösen.
Zwiebel, Tomate und Safranwasser zum Huhn geben. Mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Zimt würzen.

Deckel drauf. Alles bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen. Währenddessen Mandeln und Sesam in etwas Olivenöl anrösten.

Wenn das Huhn gar ist, aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel warm stellen. 2 EL Honig zu den Tomaten rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas einkochen lassen. Huhn wieder in den Topf legen und mit Mandeln und Sesam bestreuen.

Insalata di funghi crudi

porreesalat

porreesalat2

Zutaten (für vier kleine Portionen als Beilage)
ca. 450 g frische, blättrig geschnittene Champignons
2 TL Zitronensaft
1/4 Tasse feingeschnittener Porree
3 El Olivenöl
1/2 TL Salz

Zubereitung
In einer Salatschüssel die sehr dünn geschnittenen Pilze in dem Zitronensaft wenden, bis die Scheiben leicht angefeuchtet sind. Den ebenfalls sehr dünn geschnittenen Porree sowie Öl und Salz hinzufügen und nochmals mischen.

Vor dem Servieren den Salat kalt stellen.

Crème Brûlée

Endlich haben Angie und ich den Brenner ausprobiert. Es hat sich gelohnt: In den letzten Tagen war unser Ofen quasi im Dauer-Betrieb. Irgendwie muss die Creme bei uns stundenlang in den Ofen, um fest zu werden (so drei bis vier), aber danach schmeckt sie genau so, wie sie schmecken sollte. Beim nächsten Mal kochen wir die Sahne ein bisschen länger, vielleicht verkürzt das den Stock-Vorgang.

cremebrulee

Zutaten (für sechs kleine Portionen)
40 g Zucker
4 Eigelb
Vanilleschote
375 ml Sahne
125 ml Vollmilch
ca. 20 g brauner Zucker

Zubereitung
Sahne und Milch zusammen zum Kochen bringen und danach etwas abühlen lassen. Vanillemark mit Eigelb und Zucker in einer Schüssel verrühren.
Backofen auf ca. 100°C vorheizen. Sahne nach und nach unter Rühren zum Ei geben. Creme in kleine, flache Förmchen oder sehr kleine Tassen füllen.
Tiefes Backblech oder Bräter mit ein bisschen heißem Wasser füllen und Creme-Förmchen hineinstellen, die ca. zur Hälfte im Wasser stehen sollten.
Creme lange, lange Zeit im Ofen stocken lassen, bis sie nicht mehr flüssig ist. Zwischendurch in den Ofen gucken: Wenn die Creme Blasen wirft, ist die Temperatur zu hoch.
Wenn sie fest zu sein scheint, aus dem Wasserbad nehmen und für ein paar Stunden kaltstellen.

(Direkt) vor dem Essen mit einer dünnen Schicht braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner zu gold-gelbem Karamell brennen.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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