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Freitag, 14. März 2008

Pfirsichkuchen

pfirsichkuchen

Und noch ein parvenes Rezept aus der Sabbat-Küche.

Ich hab noch nie einen Kuchen quasi falschrum geschichtet und am Ende gestürzt, aber wider Erwarten (wider MEIN Erwarten, nicht wider Ellis, sie scheint was Koch- und Back-Erfolge betrifft generell optimistischer als ich) hat alles funktioniert und der Kuchen sah super hübsch aus, mit den orangenen Pfirsichspalten und den roten Kirsch-Tupfern.
Wir haben O-Saft durch Pfirsichsaft und Orangenschale durch Orangeat ersetzt. Auch das war lecker, aber beim nächsten Mal versuche ich es mit den Originalzutaten.

Zutaten
Margarine oder Pflanzenöl für die Form
brauner Zucker für die Form
1 Dose eingelegte Pfirsiche
eine handvoll halbierte Amarenakirschen
1/3 Tasse flüssiges Fett (Öl)
1/2 Tasse Zucker
1 Ei
1 1/4 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 TL abgeriebene Orangenschale
1/2 Tasse Orangensaft

Zubereitung
Runde Backform (26 cm) ausfetten und mit braunem Zucker bestreuen. Die Pfirsiche in dünne Spalten schneiden und auf dem Boden der Form verteilen, bis sie ganz bedeckt ist. Halbierte Amarenakirschen dazwischen verteilen (am Besten so, dass man sie nach dem Stürzen sieht).

Das flüssige Fett mit Ei und Zucker verkneten (Handrührgerät). Mehl, Salz und Backpulver zugeben und zu einem Teig kneten. Orangensaft und -schale zugeben und nochmals verkneten.

Bei 175°C etwa 45-50 Minuten backen. 5-10 Minuten abkühlen lassen. Dann den Ring der Form entfernen und Kuchen vooorsichtig auf einen großen Teller stürzen. (Evtl. mit einem Messer lockern.) Der Zucker-Pfirsichsirup läuft jetzt durch den sich vollsaugenden Kuchen (ein schöner Satz). Guten Appetit!

Apfeltarte

Angie ist so großartig (möchte aber trotzdem nicht erkannt werden). Verkatert aufstehen, in die Küche wanken und da steht jemand und backt den leckersten Kuchen der Welt. So geht nämlich WG.

apfeltarte

angie2

Zutaten

Für den Teig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
60 g Puderzucker
1/4 TL Salz
1 Ei

Für den Belag:
1 kg Äpfel
1 Zitrone
1 EL Butter
100 g Zucker
2 cl Apfelsaft
1 TL Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Alle Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Folie einwickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 225°C vorheizen.
Äpfel schälen, vierteln und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Teig dünn ausrollen und in eine Tarte- oder Kuchenform legen. (Es soll nur der Boden bedeckt sein.) Mit der Gabel mehrmals einstechen. Mit den Apfelspalten belegen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen. 20 Minuten backen.

Zucker in der Pfanne schmelzen, bis er leicht braun wird (aber noch nicht flüssig ist). Apfelsaft einrühren. Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit dem Karamell begießen. Temperatur des Ofens auf 250°C erhöhen und nochmals 8 Minuten backen. (Nach Geschmack noch Walnüsse darauf verteilen.)

Erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Rote Linsensuppe mit Joghurt

Vor'm Trinken 'ne schnelle Suppe.

linsensuppe

Zutaten (für vier kleine Portionen)
2 Möhren
1 große Zwiebel
Gemüsebrühe
200 g rote Linsen
125 g Joghurt
ca. 60 g Butter
ca. 3 EL Paprikapulver, edelsüß (das gute von Anita aus Ungarn! :))
Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
Zitronensaft
Toastbrot

Zubereitung
Möhren und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in 1 EL Butter andünsten, bis die Zwiebeln gar sind. Dann die Linsen dazugeben und so lange rühren, bis sie vom Fett überzogen sind.
1 1/8 l Gemüsebrühe und Joghurt zugeben und bei mittlerer Hitze mit Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Die Hälfte der restlichen Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und erst ein paar Toastwürfel darin rösten. Den Rest Butter schmelzen und mit viel Paprikapulver rot einfärben. Brotwürfel auf die Suppe (in den Tellern) geben und die Parikabutter (geschmacklich ganz wichtig!!)) in hübschen Linien drüberlaufen lassen. (Evt. mit einer Gabel Muster reinziehen.)

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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