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Dienstag, 2. Februar 2010

Befremdung

Hab ich das im Supermarkt gesehen, musste ich das natürlich kaufen. Weil ich dachte, da kommt doch jetzt irgendein Trick, da ist irgendwie Zimt oder irgendein tolles Aroma drin oder wasweißich und dann schmeckt das meinem chemieverwöhnten Gaumen ausgezeichnet und ich fange an, jeden Tag irgendwas Süßes mit Mais zu essen. Aber nee, das ist einfach genau das, was draufsteht. Nämlich Joghurt mti Mais drin. Ich finde das befremdlich. Findet das irgendwer lecker? Wieso gibt es das? Hat das was mit Karneval zu tun? Sowas wie Berliner mit Senf? Dann hat Ehrmann aber nicht verstanden, dass die das mit dem Mais nicht draufschreiben dürfen...





Mal gucken, was der hier so kann:



Haha.

Das hat sowas von "Vorher - Nachher". Also so wie Kuchenteig- und Kuchenjoghurt. Oder...rohes Fleisch- und gebratenes Steak-Joghurt. Oder Raupen- und Schmetterlings-Joghurt.
Oder wie wär's mit Joghurt mit Schokojoghurt- anstatt einfach mit Schoko-Geschmack. Oder Schokojoghurtjoghurtjoghurt-Joghurt. Also Joghurt, das nach Joghurt schmeckt, das nach Joghurt schmecht, das nach Joghurt schmeckt, das nach Schoko schmeckt. Es lebe die Rekursion.

Freitag, 29. Januar 2010

Zwischenmeldung

Ich koche im Moment wirklich so gut wie nie. Heute habe ich eine Ausnahme gemacht und Maiswaffeln gebacken (Rezept stand auf der Maismehlpackung) und mit viel Ahornsirup verspeist. Ich habe allerdings kein Foto gemacht.

Rezept:
2 EL butter schmelzen, abkühlen lassen. in einer schüssel 150 g weizenmehl mit 150 g maismehl, einer prise salz und einem halben pck. backpulver vermischen.
zwei eier trennen. eiweiß steif schlagen. eigelb mit 1 TL zucker (anmerkung: ich würd eher 2 bis 20.000 EL nehmen...) und 3/8 liter milch verquirlen. eiermilch zur mehlmischung geben, verrühren. butter ebenfalls unterrühren. dann eischnee unterheben. alles im waffeleisen backen, mit ahornsirup essen.

find ich recht gut, aber wie schon in der anmerkung steht, für mich bei weitem nicht süß genug. mit ordentlich sirup aber eine behandelbare schwäche.

Ansonsten:
Sehr sehr bald ziehe ich um und habe dann eine eigene Küche ganz für mich allein, in der ich auch wieder mehr kochen werde, zum Beispiel diese Mangopasta (vielleicht).

Bis dahin gibts weiterhin Mensa-Abendessen (ich gehe davon aus dass der Architekt gerne anonym bleiben möchte).



Ich freu mich schon auf "Poulardenschnitzel mit Pfirsich und Käse überbacken, Kroketten und Buttererbsen, dazu Eisdessert" am Montag. Fleisch plus Pfirsich. Huuuuuh.

Montag, 18. Januar 2010

Buchstabensalat

Neben "ich hab grad keine Lust zu kochen" gibt es einen weiteren Grund dafür, warum ich das Blog in der letzten Zeit so vernachlässigt habe. Seit letzter Woche dürfte ich (wenn es nicht so albern wäre) offiziell ein "M.A." hinter meinem Namen tragen. Toll, was? Musste also erst ein bisschen arbeiten - die letzte Prüfung hat mich doch ziemlich gestresst, dann mit verschiedenen Leuten (naja, eigentlich eher unverschieden und Singular) ein bisschen feiern, was ziemlich gut war und ist - ich sende Küsse in die Stammkneipe.
Dieses Ereignis nehme ich jedenfalls zum Anlass, einen Beitrag komplett ohne Themenbezug zu verfassen. Gerade hab ich zum Kochen einfach nicht so viel Lust, deswegen, liebe Anna-Lena, auch erstmal kein Nutella-Pralinen-Rezept - aber ich bin mir ganz sicher, dass du das auch alleine hinbekommst. (Ich möchte dann auch gerne Fotos und Anleitungen sehen.) Möglicherweise erzähle ich am Ende noch, was ich heute zu Abend esse, aber vermutlich eher nicht, denn es sieht danach aus, als gäbe es einfach irgendein aufgetautes Tiefkühl-Gemüse. Also, jetzt hab ich es ja schon gesagt.

Neben Kochen und Philosophie mag ich noch eine andere Sache, nämlich Schriften. Und zwar in allen Varationen - sowohl handgezeichnete, als auch im weitesten Sinne gedruckte, als auch die wunderschönen kleinen Buchstaben, die meine Hermes Baby (Reiseschreibmaschine von Walter Faber, dem Protagonisten aus Homo Faber von Max Frisch) zu Papier bringen kann, sofern man wie bescheuert auf die Tasten einhämmert.





Ja, ich weiß, das "e" könnte mal wieder gereinigt werden. Zu diesem Zweck steht im Stiftebecher neben mir eine Zahnbürste, außerdem hilfreich sind (vorgekaute) Kaugummis.

Ich zitiere aus Homo Faber: Mein Hirngespinst: Magenkrebs. Sonst glücklich - Krawall der Vögel im Morgengrauen, ich nehme meine Hermes-Baby und tippe endlich meinen Unesco-Rapport, betreffend die Montage in Venezuela, die erledigt ist. Dann Schlaf bis Mittag. Ich esse Austern, weil ich nicht weiß, was tun, meine Arbeit ist erledigt, ich rauche viel zu viel Zigarren. (Daher meine Magenschmerzen.)
(Mehr Homo Faber-Hermes Baby-Zitate: hier.)

Weil ich ja jetzt ein bisschen Zeit habe, mich mit unnützem Kram zu beschäftigen, blättere ich außerdem ganz viel in einem meiner Lieblingsbücher, nämlich "Hand Job: A catalog of type" von Michael Perry, in dem verschiedene handgemalte Typographien verschiedener Graphiker (Typographen?) zu bewundern sind. Es sind ganz wunderschöne Schriften dabei.
Wahrscheinlich am liebsten mag ich das Katastrophen-Alphabet von Andy Smith, in dem jeder Buchstabe durch irgendeine Art von Unfall abgebildet ist. Manchmal mag ich aber auch einfach die in Szene gesetzten Texte selbst ("Try to visualize catastrophe" ist von Geoff McFetridge.)







Das inspiriert dazu, selber ein bisschen herumzumalen mit den tollen Copic-Markern in Graustufen, die mein Vater mir vor einiger Zeit geschenkt hat. (Beim Zitieren philosophischer Texte in schöner Schrift handelt es sich um eine Beschäftigung, die zwei meiner größten Interessen auf gute Art und Weise verbindet. Etwas platt könnte man sagen: Ich mag schöne Worte und Worte, die schön aussehen.)



(aus Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus. Ich arbeite an der Regelmäßigkeit der Abstände zwischen den Buchstaben...war ja auch nur ein erster Versuch.)

Ich besitze auch ein paar unterschiedliche Federn und Tinte für kalligraphisches Herumgestümpere und ich schreibe grundsätzlich mit Füller, weil meine Fünftklässerschreibschrift in Tinte einfach viel hübscher aussieht. Und der Füller muss mein Diplomat Esteem mit Feder in M sein - denn der ist erstens nicht teuer (ich meine irgendwas zwischen zehn und zwanzig Euro hab ich bezahlt), die Feder ist super und, was das wichtigste ist, man kann die normalen, kleinen Tintenpatronen reintun, die es für wenig Geld in großen Gläsern zu kaufen gibt. Ich hab eins zu Beginn meines Studiums erworben und es ist immernoch nicht leer. (Den Füller hingegen hab ich in der Zwischenzeit einmal gecrasht und musste ihn ersetzen.)



Kurz und gut, ich finde einfach alles toll, was mit Papier (Papier, Pappe, Klebstoff, ...) zu tun hat. Auf Papier kann man schreiben, und ich mag gern Schrift, und ich mag gern Worte. Eigentlich naheliegend, dass ich auch Buchbinden spannend finde. Hier das oben bereits angesprochene Homo Faber (Daumen hoch!), außerdem Der Zauberberg (gähn) und ein Blanko-Buch, von mir selbst mit Klebebindung in Papier/Halbleinen eingebunden in der VHS Kaarst-Korschenbroich bei einem Buchbinde-Kurs.
Falls irgendwer von meinen Freunden viel Geld und ganz viel Platz hat, sollte der sich eine Buchpresse oder vielleicht eine Schneidemaschine, mit der man einen ganzen Buchblock zurechtschneiden kann, kaufen, wirklich. (Von wegen "Spaß an unnützem Kram"! Sowas gibts doch bestimmt bei Manufactum oder so, dieser Hochburg für unnützen Kram. Direkt neben der Maschine, in die man eine ganze Kuh einspannen und in Scheiben schneiden kann..."sehr praktisch".)





Außerdem habe ich (eben) angefangen, mittels primitiver Moosgummibuchstaben, die ich selbst entwerfe und ausschneide, einen eigenen kleinen Schriftsatz zu basteln. Nein, das ist zu nichts gut und man kann nicht viel damit anfangen, aber das macht nichts. (Ich habe ein abgeschlossenes Studium, ich darf meine Zeit vertrödeln! - Nee, ehrlich gesagt muss ich meine Zeit gerade ein bisschen vertrödeln, denn bis ich anfangen darf zu arbeiten, dauert es noch ein paar Wochen. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. Ich war aus Langeweile auch schonmal in der Bib und hab einen Text gelesen...) Vielleicht versuche ich es auch mal mit Radier- oder Stempelgummis und schnitze ein bisschen, wenn ich sowas irgendwo günstig entdecke.

Außerdem dachte ich darüber nach, auf Ebay einen Satz Bleilettern zu erwerben. Da ich aber keine Ahnung vom Drucken habe und, wie man sich leicht denken kann, auch keine Druckerpresse besitze, habe ich eigentlich wirklich keine Verwendung dafür und nehme von diese Idee wahrscheinlich wieder Abstand. (Oder? Ist jemand anderer Auffassung? Kann ich das gebrauchen?)

Zur weiteren Inspiration hier ein paar Links zu den Seiten von Leuten, die was von Schrift und Design verstehen oder einfach gute Sachen aus und mit Papier machen und die man für ihre kreativen Fähigkeiten bewundern kann:

Small Caps
Dorobot
(Der Kalender, den man unter "Selbermachen" -> "Spezialkalender" ausdrucken und an die Wand pinnen und ausmalen kann, ist lustig. Ich gedenke auf diesem Wege die These zu verifizieren, dass Wochenenden immer blöd, Montage hingegen meistens völlig in Ordnung sind.)
Hannafaktur
Buch-Kunst-Papier (Laden mit schönen Dingen)

Schönen Rest-Wintertag wünsch ich!
Meiner geht weiter mit vielversprechenden Vorträgen in der Uni und vielleicht Freundinnen und Filmen (naja, beides eigentlich wieder eher Singular). Und morgen haben meine dreijährige Freundin und ich ein Puzzle-Date (mit Mama natürlich). Ich hab da nur irgendwas von Zügen und Maulwürfen verstanden, klingt spannend. Eigentlich wirklich ganz gut...bei Licht besehen. (Ist ja auch Montag und montags ist gut.) Ansonsten ist fertig studiert haben nämlich ein bisschen langweilig.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Impro-Kürbis-Paprika-Suppe

Guten Rutsch! Auf Wiedersehen in 2010.



Zutaten (für 1 Person, etwa 2 Teller)
Ein Stück Hokkaido in Stück geschnitten
1/2 rote Paprika, gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 Stückchen frischen Ingwer, geschält, gerieben
1/2 gehackte Chilischote ohne Kerne
Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Gemüsebrühe
etwas Currypulver
1 EL Essig

Zubereitung
Frühlingszwiebel zusammen mit Chili und Ingwer in etwas Olivenöl anbraten. Dann Kürbis, Paprika, Curry, Salz und etwas Gemüsebrühe zugeben und mit Deckel köcheln, bis alles weich ist (ca. 20-30 Minuten). Alles pürieren und mit Pfeffer und Essig abschmecken, bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugeben.

Montag, 28. Dezember 2009

Nachtrag Weihnachtsplätzchen: Dinkel-Orangen-Herzchen

Dieses Rezept für Dinkel-Orangenkekse hatte ich entdeckt, als ich wegen des Kekswichtels auf der Suche nach Rezepten ohne Weizenmehl war. (Erst fand ich ja, das sei eine ziemliche ungewöhnliche Forderung an Plätzchen, finde ich auch immer noch, aber ich denke/hoffe, ich habe das ganz gut gelöst mit den Florentinern und diesen Plätzchen hier; auch ohne so langweilige Haferflocken-Müsli-Dinger.) Dieses Rezept habe ich dann wegen der tollen Zutaten ausgesucht.
Einen Teil des Teigs hab ich zu diesen winzigen Herzchen verarbeitet, die nach dem Backen mit einem Zahnstocher (!) mit weißer Schokolade überzogen und anschließend mit fliederfarbenem Zuckerglitzerzeug bestreut wurden. Prinzessinnenkekse, wie ich sie mag. Zeit sollte man für dieses Dekorationsverfahren allerdings mitbringen...hihi.



Meine Lieblingskekse dieses Jahr: Dinkel-Orangen-Herzchen und Rosmarin-Heidesand.

Zubereitung
175 g kalte Butter
100 g brauner Rohrzucker
1,5 unbehandelte Orangen
1 Prise Salz
1/2 Vanilleschote
10 ml Cointreau
25 g Orangeat
300 g Dinkelmehl
75 g geriebene Mandeln
1/2 Ei

zum Verzieren:
weiße Schokolade
Glitzerzeug

Zutaten
Butter mit Rohrzucker, Orangenschale von den dre Orangen, Salz, Vanillemark, Cointreau, fein gehacktem Orangeat, Mehl und Mandeln glatt kneten. Zum Schluss das (halbe) Ei einkneten.
Ofen auf 160 Grad vorheizen. Teig zwischen zwei Schichten Backpapier ca. 6 mm dick ausrollen, ausstechen und ca. 12 Minuten backen.
Dann auskühlen lassen und nach Lust und Laune verzieren.

Chili con Carne

Letztes Wochenende gekocht, leider nicht fotografiert: Eine große Pfanne voll Chili con Carne für ein paar liebe Menschen.
Manch einer erinnert sich an das Kontaktlinsendisaster, merke: ERST Kontaktlinsen einsetzen, DANN kochen. Oder aber nach dem Kochen Hände höchst gründlich waschen, oder besser, desinfizieren. Chili im Auge war das erste Mal in meinem Leben, dass ich das Bedürfnis hatte, vor Schmerzen laut zu schreien. Unangenehm. Anschließend musste ich eine neue Linse kaufen. Aber das Chili ist gut...und nicht sooo scharf, weil ich die Kerne der Schoten größtenteils entfernt hab, ich mag das nicht so gern.

Zutaten (für 5 Portionen)
800 g Rinderhackfleisch
2 rote Chilischoten
2 große Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL Chilipulver
3 große Dosen Tomaten
2 Dosen Kidneybohnen
1 Zimtstange
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch hacken und in heißem Öl bei großer Hitze in einer großen Pfanne (mit Deckel) oder Bräter anschwitzen. Gehackte Chilischoten (mit oder ohne Kernen), Kreuzkümmel und Chilipuver zufügen. Alles noch ein paar Minuten dünsten.
Bei immernoch großer Hitze Hackfleisch zugeben und von allen Seiten krümelig anbraten. Dosentomaten (mit Saft), Salz, Pfeffer, Zimtstange dazu und bei geringer Hitze 90 Minuten köcheln lassen.
Nach 60 Minuten Bohnen zugeben.

Servieren mit Guacamole oder Naturjoghurt; dazu passt und wurde zubereitet: mein Fladenbrot, mit Kümmel drauf.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Gebäckgeschenke

Mittlerweile liegt meine letzte Abschlussklausur schon über eine Woche zurück, was eine Erleichterung. (Wenn ich eins weiß, dann dass ich mit alten Griechen in der nächsten Zeit nichts zu tun haben will.) An diesem Tag wurde ich gleich von zwei Menschen mit Niedlichkeiten aus der Kategorie Keks und Kuchen überrascht. Als ich den Seminarraum verließ - nach eineinhalb von vier Stunden...ohoh - saß da schon die Elli und hatte einen großartigen Walnuss-Trauben-Kuchen mit herzallerliebster Deko (und wir alle wissen: ich liebe Kuchen mit Deko) dabei.



(Ja, "magistern" scheint ein Verb zu sein. Elli und ich hatte überlegt, den Kuchen in einzelne Buchstaben-Stücke zu schneiden und dann das Wort "Migräne" zu puzzeln, haben es dann aber doch gelassen.)

Kaum den halben Kuchen verzehrt und zu Hause eingetroffen, entdeckte ich vor der Wohnungstür ein wunderhübsches kleines Päckchen, in dem sich die Keksgeiseln befanden, die Sonja mir aus Österreich geschickt hat. Doppelte Freude! Erstens: Was für leckere Kekse in einer was für niedlichen Dose. (Leider gibt es von den Keksen nicht mehr als ein flüchtiges Foto, geschossen in den wenigen Sekunden vor dem Verzehr. Entschuldigung :-( Ich weiß, ich hätte mir da mehr Mühe geben können...müssen. Aber ich musste doch alles ganz schnell aufessen!) Zweitens: Kekse von Ginger in the basement. Wie schön. Außerdem liebe ich die kleine Dose mit dem Schlittschuhmädchen wirklich. Details zu den Keksen siehe hier.



Danke euch beiden!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nochmal Kekse: Florentiner

Dieses Rezept lachte mich sofort an, als ich es sah. Die Florentiner schmecken auch super karamellig nussig, allerdings ist das Rezept nicht sehr gut für unsern völlig ungleichmäßig heizenden Ofen geeignet. Andernorts sollte es aber keine Probleme geben.

Übrigens spiegele ich mich in der Keksdose.



Zutaten (für 1 Blech)
175 g Zucker
75 g Honig
125 g Butter
150 g Sahne
175 g Mandelblättchen
100 g Sonnenblumenkerne
150 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Zucker, Honig, Sahne, Butter in einem Topf erhitzen. Bei geringer Hitze unter Rühren etwa 5 Minuten köcheln. Mandeln und Sonnenblumekerne zugeben, weitere 5 Minuten köcheln und Rühren nicht vergessen!
Blech mit Backpapier auslegen und Masse draufstreichen. Etwa 12 Minuten backen, bis die Platte goldbraun wird. Auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen. Dann stürzen und das Backpapier abziehen.
Kuvertüre in heißem Wasserdampf schmelzen. Auf die glatte (Rück-)Seite der Platte streichen. Fest werden lassen. Dann die Platte in kleine Rauten schneiden.

Nachgebacken: Rosmarin-Heidesand

Ich kann nicht mehr lernen. Es geht nicht. Ich bin kurz davor auf Griechisch zu träumen. Deswegen warte ich jetzt einfach ab, dass alles vorbei ist, und backe in der Zwischenzeit. Gestern die zwei nach speziellen Wünschen angefertigten Kekssorten für den Keks-Geiselaustausch (Rezepte folgen). Morgen werden mit Elli und Levia noch nicht näher spezifizierte Plätzchen hergestellt (Freude!). Heute lachte mich dieses Rezept für Rosmarin-Heidesand von der Kochschlampe an. Ich liebe ja Heidesand (insbesondere den von Mutti mit Marzipan im Teig) und prinzipiell bin ich offen für Gewürze-Kräuter-Zeug in Keksen, wenn ich da auch noch nicht so'n tolles Rezept gefunden habe.
Dieses war also auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich noch nicht probiert habe (jaja...manchmal bin ich komisch), aber der Geruch ist einfach phantastisch. Was den Geschmack angeht bin ich extrem optimistisch. Ich trage nach. Hier erstmal das überhaupt nicht abgewandelte Rezept.



Zutaten (bei mir warens etwa 50 Kekse)
200 g Butter, zimmerwarm
180 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (M), leicht verquirlt
1 EL Rosmarinnadeln, frisch gehackt
320 g Mehl
abgeriebene Schale von 1/2 Orange
1 Eigelb
noch etwas Zucker

Zubereitung
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig kneten. (Ich mach ja immer alles mit den Händen - das ist ein Spaß.) Ei einkneten, dann Mehl und Rosmarin. Aus dem Teig zwei Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und ab damit für ne Stunde in den Kühlschrank.
Danach den Ofen auf 200 Grad vorheizren. Rollen aus dem Kühlschrank nehmen. Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Rollen damit einpinseln. Geriebene Orangenschale mit etwas Zucker vermischen und die Rollen darin wälzen. In ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ausreichend Abstand aufs Blech legen. 12 bis 15 Minuten backen.

Donnerstag, 26. November 2009

Alles Liebe, Große!

(nachträglich)





Hat die Elli nicht eine wunderschöne Drei auf unseren Karottenkuchen ge-nicht-streut?

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einer Art Rezepte-Tauschbörse mit gelegentlichen Exkursen in verschiedene alltagsnahe Richtungen entwickelt.

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Helene Hegemann
Axolotl Roadkill

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