Sonntag, 12. Oktober 2008

Was man wissen sollte

Es gibt Aspirin Plus C jetzt in der neuen Geschmacksrichtig "Orange". Das ist gut, weil sich so die Variationsmöglichkeiten für ein zünftiges Katerfrühstück um 100% erhöhen.

Wirsing-Quiche

In der letzten Woche wurde in verschiedenen Haushalten Wirsing-Quiche gebacken. Das hängt damit zusammen, dass in verschiedenen Haushalten Frühlingsrollen befüllt wurden und deswegen an verschiedenen Orten Wirsing übrig blieb. Ich ging dagegen ja zuerst mit einem Wirsing-Kartoffel-Eintopf an, aber es lag immernoch ein fast vollständig aussehender Kohlkopf im Kühlschrank. (Ein faszinierendes Gemüse!)

Anke, ich habe deine Quiche jetzt nicht probiert und bin davon überzeugt dass sie phantastisch war, aber meine war ebenfalls sehr, SEHR gelungen und für die Tatsache, dass es sich um eine gut gefüllte nomale Springform handelte, erschreckend schnell aufgegessen von zwei Menschen zum Abendessen und von einer zum Frühst...äh...Mittagessen.
Wobei ich mich da eigentlich langsam selbst nicht mehr schocken können sollte.





Zutaten (für eine Springform)
ca. 600 g Wirsing, geputzt und in Streifen geschnitten - ich schätze, es handelte sich um ca. 2/3 des ganzen Kopfes
3 Eier
1 EL Butter
1 EL Sonnenblumenöl
eine Hand voll Speckwürfel
150 ml Milch
100 ml Sahne
100 g geriebenen Käse
Salz, Pfeffer
Muskatnuss, gerieben
Blätterteig, frisch oder TK

Zubereitung
Blätterteig ggf. auftauen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Speckwürfel darin andünsten und Wirsing zugeben und kurz mitdünsten. Ein paar Esslöffel Wasser zugeben und mit Deckel garen, bis der Wirsing weich ist. Salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Blätterteig auskleiden. (Einfetten ist dabei nicht notwendig!) Sahne, Milch, Eier und Käse verquirlen. Wirsing in die Mischung geben. Alles auf den Blätterteig gießen und 45-60 Minuten backen, bis der Teig goldbraun wird und die Eimasse fest. (Ich habe das Gefühl, in unserem Ofen dauert alles ein bisschen länger. In unserem Ofen eher 60-90 Minuten backen.)

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Mal wieder nachgebacken: Apfelstreuselkuchen

Eigentlich kaufte ich eine 6er-Packung Äpfel, um mich mit süßen Flammkuchen vollzufressen. Dann hatte ich aber plötzlich keine Lust mehr auf dieses Gebäck und entschied mich stattdessen zu einem feschen Apfelstreuselkuchen, weil mir ein gedecktes Exemplar für's erste als zu große Herausforderung erschien.
Die Streusel mit dem Marzipan sind halt schon gruselig süß und der Rest des Kuchens ebenfalls, obwohl ich die Zuckermenge schon reduziert habe. Bei den Äpfeln, die ich hatte, hätte man den Zucker - also den an den Äpfeln - wohl auch ganz weglassen können.
Aber trotzdem sehr, sehr lecker!
Orientiert habe ich mich an diesem Rezept (danke!) und rausgekommen ist das hier:



Und das Rezept ist dieses:

Zutaten (für eine Springform)
Teig:
210 g Mehl
140 g Butter
70 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
ca. 1 kg Äpfel
ca. 1/2 TL Zimt
1 EL Butter
40 g Zucker

Streusel:
125 g Marzipan
70 g Butter
70 g Zucker
70 g Mehl
2-3 EL gehackte Mandeln

Zubereitung
Aus den Teigzutaten einen Rührteig herstellen. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Std. in den Kühlschrank legen.

Währenddessen die Springform ausfetten und ausmehlen. Die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in Scheiben schneiden. Die Butter für die Füllung in einer Pfanne schmelzen und den Zucker leicht karamellisieren. Äpfel, Rosinen, Zimt zugeben und kurz dünsten.
Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Den Teig halbieren. Eine Hälfte für den Boden verwenden - ich hab den Teig in die Form gelegt und mit den Fingern in der Form flachgedrückt -, mit der anderen den Rand formen. Boden ein paarmal mit einer Gabel einstechen und 15-20 Minuten backen.

Die Streuselzutaten verkneten. Äpfel auf den Boden geben und den Streuselteig darüber bröseln. Ca. 20-30 Minuten backen, bis die Sreusel goldbraun werden.

Ankes Frühlingsrollenrezept, nachgekocht

Wir erinnern uns an letzten Sonntag: Es gab ein total leckeres Essen, dessen einzelne Gänge sich phanastisch unabhängig voneinander servieren lassen. Gestern hab ich mich an die Zubereitung der "Vorspeise" gewagt.

Die fertigen Frühlingsrollen nach dem Braten:


Und hier vorher:


Guuut sind die geworden!

Nudeln mit Spinat-Gorgonzola-Soße

Sarah und ich haben letzte Woche diese leckere, fettige Nudelsoße gekocht.



Zutaten (für 2 Personen)
250 g Nudeln
eine Hand voll Spinat ode TK-Spinat
2 Knoblauchzehen
100 g Gorgonzola
ein paar Zweige Thymian
Olivenöl
100 g Schmand
Salz, Pfeffer
etwas Parmesan
gehackte Walnüsse nach Geschmack

Zubereitung
Spinat ggf. auftauen. Nudelwasser aufsetzen und Nudeln zubereiten. Wenn das Wasser kocht, ein gehackten Knoblach und Thymian im Olivenöl anschwitzen. Spinat hinzugeben, Schmand eine Minute später. Eine Minute köcheln lassen; Gorgonzola hineinbröseln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln in die Soße rühren und mit geriebenem Parmesan und nach Geschmack mit ein paar gehackten Walnüssen bestreut servieren.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Meat & Greet No. 11

Bei diesem Meat&Greet wurde gerollt, gewickelt und gekugelt.

Das Highlight waren hierbei ohne Zweifel die Rouladen, bei denen die Gewürzgurke durch Frühlingszwiebeln und Paprika sowie Feta ersetzt wurde. Die hierbei entstehende Soße wurde anschließend gerne pur gelöffelt und wir stehen gerade in Gesprächen mit Architekten und Ingenieuren, die mit uns die Idee eines riesigen bewohnbaren Dämpfeinsatzes, der sich über einem noch größeren Bräter befindet, verwirklichen, damit dieses als Wochenenddomizil genutzt werden kann.

Ich würde soweit einlenken, dass die Nachspeise mit den Kartoffeln eine etwas eigenwillige Kombination darstellt und man beim nächsten Mal vielleicht die Variante mit Quark ausprobiert. Aber für solche Erkenntnisse probiert man ja gerne neues aus.

Vorspeise und Hauptspeise werden beim nächsten Mal vielleicht getrennt voneinander serviert (beide für sich waren allerdings sehrsehr lecker) und fürs Weihnachtsmenü wird die Roulade vielleicht eher von einer Consommé begleitet.
Lobend hervorheben möchte ich außerdem die etwas unscheinbar daher kommenden Zitronen-Ofenkartoffeln. Besonderen Spaß macht es, dass man die Schale der Zitrone einfach mitessen kann, denn die ist gar, wenn sie aus dem Ofen kommt.
In diesem Sinne: Prost!

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Zunächst:
Frühlingsrollen mit Tomaten-Curry-Salsa

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Zutaten (für etwa 10 Rollen [die wir natürlich nicht alle vertilgt haben])
Filoteig
250g gemischtes Hackfleisch
Sprossen, frisch oder aus dem Glas (etwa eine große Tasse voll)
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Karotte
einige Blätter Wirsing
Ingwer
Koriander
Salz (oder Sojasoße)
Pfeffer
Zitronensaft
1 Ei

für die Soße:
1 Dose gehackte Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Ingwer
Currypulver
Zucker
Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Filoteig auftauen lassen.
Die Karotte grob reiben, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und von den Wirsingblättern den Strunk entfernen und diese ebenfalls klein schneiden. Dann das Hackfleisch nach und nach krümelig braten und das Gemüse hinzu geben und mitdünsten. Salzen, Pfeffern, etwas Zitronensaft hinzugeben und mit Koriander und Ingwer abschmecken. Dann das ganze beiseite stellen und die Tomatensoße machen:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in wenig Öl glasig dünsten. Mit etwas Zucker karamellisieren und mit etwas Zitronensaft ablöschen und die Tomaten dazugeben. Großzügig mit Currypulver würzen und mit Pfeffer, Salz und Ingwer abschmecken. Einkochen und kalt werden lassen.

Jetzt den aufgetauten Filoteig ausklappen und jeweils ein Blatt ausbreiten. Ein wenig von der Füllung auf dem unteren Ende auslegen, die Seiten einklappen und nach oben aufrollen. Das Ende der Rolle mit verquirltem Ei zusammenkleben. Wenn alle Rollen fertig sind, diese in etwas Öl goldbraun braten und mit der inzwischen erkalteten Tomatensoße servieren.

Darauf:
Rouladen, Zitronen-Ofenkartoffeln, glasierte Zuckerschoten

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Zutaten (für 2 Personen)
2 Rinderrouladen
2 Scheiben dünner Schinkenspeck
Feta
1 Paprika
2-3 Frühlingszwiebeln
Senf
Pfeffer
250ml Brühe
250ml Rotwein, trocken
Schmand oder Creme Fraiche

1 Knolle Knoblauch
6 kleine bis mittelgroße Kartoffeln
1 Zitrone (unbehandelt)
Olivenöl
Meersalz, grob
Pfeffer

Zuckerschoten
Zucker

Zubereitung
Zunächst Paprika und Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden.
Dann die Rouladen abwaschen und trockentupfen. Ausreichend Senf mit einer fein gehackten Knoblauchzehe vermischen und damit die Rouladen bestreichen. Den Speck auf den Senf legen und jetzt die Paprika und Frühlingszwiebeln auf dem Speck verteilen und Feta drüberbröseln. Ordentlich pfeffern und die Rouladen fest genug aufwickeln und mit Zahnstochern fixieren.

Die Kartoffeln vierteln und die Zitrone in nicht zu dicke Scheiben schneiden, die Knolle Knoblauch in einzelne Zehen zerteilen und diese schälen. Das ganze mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Auflaufform vermischen und bei 180°-200°C etwa 40-50 Minuten im Ofen garen.

Inzwischen etwas Öl in einem Bräter oder Topf heiß werden lassen. Die Rouladen von allen Seiten anbräunen lassen und mit Brühe und Wein ablöschen.

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20-30 Minuten (je nach Größe) in der Soße garen. Das Fleisch herausnehmen und in Alufolie gewickelt kurz ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Soße mit Schmand konsistent machen und evtl. nachwürzen (war in diesem Fall völlig überflüssig).

Die Zuckerschoten 1 Minute blanchieren und dann kurz in eine Pfanne geben und mit Zucker karamellisieren.
Alles zusammen anrichten und mit außreichend Rotwein verzehren.

Schließlich:
Zwetschgenknödel

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Zutaten (für 6 Knödel [von denen einer als Nachtisch völlig ausreicht])
400g Kartoffeln
2 Eigelb
30g Butter
3-5 EL Mehl
3-4 EL Grieß
Puderzucker
6 Zwetschgen
6 Stücke Würfelzucker

außerdem:
50g Butter
Semmelbrösel

Zubereitung
Die Kartoffeln mittags schonmal kochen, pellen und erkalten lassen.
Dann die Kartoffeln durch eine Presse drücken oder mittels anderer Geräte breiig zerkleinern. Die Butter schmelzen und mit Eigelb, Grieß, Mehl und Zucker zu einem Teig verkneten. Den Teig einige Minuten ruhen lassen und schonmal Wasser aufsetzen. Einen kleinen Probekloß machen und testen, ob der Teig konsistent genug ist. Wenn nicht, noch etwas Mehl zugeben.

Die Zwetschgen halbieren, den Stein entfernen und jeden Stein durch ein Stück Würfelzucker ersetzen. Jetzt die Zwetschgen mit dem Teig ummanteln und im simmernden Wasser für 10 Minuten garen.

Die restliche Butter schmelzen und mit Semmelbroseln hellbraun rösten und über den Knödeln verteilen.

1 Henrik, 1 große Menge asiatisches Zeug, (mind.) 1 philosophische Frage

So viel zum Bestand des Abends.

Unters "asiatische Zeug" fällt z.B. der/die/das sog. "Fish Fish" Geschmacksrichtung "Mexican", wobei es sich um ein streifenförmiges, gummiartiges Material handelt. Schmeckt wie eine Mischung aus Fischfutter und getrocknetem Fisch, was befremdlich ist - essen Fische sich selbst? Ist Fisch und Fischfutter folglich das gleiche?

Das jedenfalls Bedenkliche: Was auch immer es ist, es ist widerwärtig, aber ich kann nicht aufhören, es erst mit sich selbst zu verknoten und dann in mich reinzuschaufeln.



Samstag, 4. Oktober 2008

Schneller Apfelkuchen

Manchmal passiert es, dass man plötzlich einen Anruf erhält und sich spontaner Besuch ankündigt, während man noch völlig ungeduscht im Bett liegt und dabei ist, auszuschlafen. In solchen Situationen muss man schnell handeln und diesen einfachen Kuchen nach Muttis Rezept aus Zutaten, die man ohnehin immer im Haus hat, backen. Während der Kuchen dann im Ofen ist, wischt man schnell die Küche, duscht und bringt den Müll runter.
Leider ist der Kuchen auch noch so lecker, dass es mir nur noch in letzter Minute gelang, dieses Bild vom fertigen Machwerk zu schießen:

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Zutaten: (für eine Springform)
125 g Butter
125 g Zucker
200g Mehl
2-3 Äpfel
2 große oder 3 kleine Eier
1 Pr. Salz
2 gestr. TL Backpulver
Rum
1-4 EL Milch
Zucker und Zimt
Semmelbrösel
Fett für die Form

Zubereitung
Den Zucker mit der Butter, Eiern und Salz schaumig rühren. Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazu geben und gut verrühren. Einen guten Schuss Rum zum Teig geben und je nach Konsistenz eventuell mit Milch verflüssigen.
Die Äpfel schälen, vierteln oder achteln und entkernen. Danach die Äpfelspalten fächrig aufschneiden, aber nicht komplett zerschneiden, sondern oben ein Stück ganz lassen.
Eine Springform dünn einfetten und die Semmelbrösel gleichmäßig darin verteilen. Den Teig in die Springform geben und die Apfelstücke auf dem Teig verteilen. Jeweils ein bisschen Zucker und Zimt über jeden Apfel stäuben und das ganze bei 200°C ungefähr 40 Minuten backen.

Vor dem Backen sollte sich einem dieses in aller Eile geschossene Bild bieten:
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Freitag, 3. Oktober 2008

Katerfrühstück

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Donnerstag, 2. Oktober 2008

Schoko-Schoko-Chili-Mohn-Kekse

Eben war ich so in Backstimmung, die auch nach der Zimtschneckenproduktion nicht nachlassen wollte. Deswegen habe ich bei low budget cooking nach einem netten Keks-Rezept gestöbert und bin auf das hier gestoßen, das so lecker klang, dass mich auch die Bemerkung "wenig Zucker" nicht davon abhalten konnte, es nachzubacken. (Und das will was heißen!) Ich hab die Zuckermenge dann auch dezent erhöht.
Mit der Füllung bin ich nicht so ganz klargekommen - irgendwie wurde die Schokolade viel zu fest und matschig, als ich den Mohn und das Fett eingerührt habe -, deswegen hab ich einfach Zartbitterschokolade geschmolzen, was ja in meiner Koch-Anfänger-Welt schon eine Kunst für sich darstellt, und dann auf den Keksen mit geriebenem Mohn bestreut. Chili hatte ich genug im Teig, fand ich, deswegen hab ich das beim Guss ganz weggelassen.





Zubereitung
für den Teig:
100 g Butter
50 g weiße Kuvertüre
50 g Zucker
1/2 Ei (30 g)
220 g Mehl
3 g grobes Meersalz (wegen mir hätten auch 2 g gereicht)
2 g Natron
ein paar Prisen Chili

für die Glasur:
75 g Zartbitterschokolade
etwas geriebenen Graumohn

Zubereitung
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Butter schmelzen und weiße Kuvertüre darin auflösen. Zucker, Salz, Chili und Ei unterrühren. In einer großen Schüssel Mehl, Salz und Natron mischen. Die Schoko-Mischung unterrühren, alles gründlich verkneten. Aus demTeig kleine Kugeln formen. Diese halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels kleine Vertiefungen hineindrücken. Ca. 10 Minuten backen.
Für den Guss Kuvertüre schmelzen und in die Vertiefungen gießen. (Nach Geschmack auch nochmal mit Chili würzen. Oder vielleicht ein bisschen schwarzem gemahlenem Pfeffer?) Mit Mohn bestreuen und fest werden lassen.

Schnelles Zucchinigemüse (mit Ciabatta)

Schon wieder - kurz nach der Entdeckung des tollen Flammkuchenrezeptes am selben Ort - stieß ich hier auf ein ganz tolles und schnelles Verfahren, den Rest der Zucchini stilvoll loszuwerden.



Zutaten
Zucchini
Knoblauch
Olivenöl
Parmesan
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
(Ciabatta)

Zubereitung
Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Relativ dünne Zucchinischeiben mit gehacktem Knoblauch darin anbraten, bis die Zucchini gar, aber noch bissfest ist. Salzen, pfeffern und mit Zitronensaft würzen. Mit Parmesan bestreut und Ciabatta essen.

Zimtschnecken, verbessert

SO sollten Zimtschnecken aussehen.
Ich hab mich wieder an der "klassischen" Vorgehensweise für Hefeteig orientiert und erst die Milch lauwarm erhitzt, dann die Hefe mit einem Teelöffel Zucker darin aufgelöst, das alles zum Mehl gegeben und DANN die geschmolzene Butter und die anderen Zutaten (Salz) zugegeben.

Ich hab drei verschiedene Sorten gemacht: Ein Drittel ohne alles, also nur mit Zucker und Zimt (weil ich nicht weiß, ob mein Bruder seine Meinung zu getrocknetem Obst geändert hat), ein Drittel mit vielen, vielen Cranberries und eins mit Rosinen und Mandeln. Ich hätte noch Mohn übrig gehabt, bin aber zu spät auf die Idee für Mohnschnecken gekommen.

Dienstag, 30. September 2008

Zimtschnecken im Leopardenmantel

Das sind also die angekündigten Zimtschnecken. Ohne Kardamom, hab ich vergessen im Supermarkt und hatte keine Lust, nochmal hinzugehen - dafür mit Cranberries, weil die mich so angelacht haben. Erst war ich sehr traurig und erbost, weil der Hefeteig nicht aufgegangen ist und ich nicht wahrhaben wollte, dass mir ein simpler Hefeteig misslingt. Fast hätte ich frustriert alles hingeschmissen, aber dann sind die Schnecken doch noch sehr lecker geworden. Und sie sehen sehr hübsch aus in Ankes mitgebrachten Förmchen und in der Keksdose auch.





Zutaten (für ca. 20 Zimtschnecken)
für den Teig:
75 g Butter
1/4 l Milch
25 g Hefe
75 g Zucker
500-600 g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Kardamom (habe ich weggelassen und stattdessen Cranberries zur Füllung gegeben)

für die Füllung:
ca. 60 g Butter
ca. 70 g Zucker
1/2-1 EL Zimt
1 Ei
Hagelzucker

Zubereitung
Ggf. Cranberries in etwas Wasser einweichen.
Aus den Teigzutaten einen Hefeteig zubereiten. (Mich erwärmen, etwas vom Zucker zugeben, Hefe hineinbröseln und auflösen. Aufgelöste Butter zugeben, restlichen Zucker, Mehl, Salz, Kardamom unterkneten. Gut durchkneten.) An einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
Teig dreiteilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils eine Teigportion zu einer rechteckigen Fläche dünn ausrollen. (Das geht besser mit einem Nudelholz, als mit einer Bierflasche.)
Für die Füllung die Butter schmelzen und die Teigplatte damit einstreichen. Zucker und Zimt vermischen und dick auf den Teig streuen.



Nach Geschmack die Cranberries (oder Rosinen etc.) darauf verteilen.



Teigplatte vorsichtig einrollen und in ca. 4 cm breite Röllchen schneiden. Diese mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Weitere 30 Minuten gehen lassen. (SOLLTEN sich in der Größe etwa verdoppeln...)



Das Ei verquirlen und die Schnecken damit einpinseln. Hagelzucker drüberstreuen.
Dann bei 250 Grad ca. 10 Minuten backen.

Flammkuchen III

Ein letztes Modell mit Erdbeeren und Mandeln. Jetzt gebe ich Ruhe, versprochen.





Sonntag, 28. September 2008

Flammkuchen II

Gepackt von der Flammkuchen-Euphorie wurde heute auch die Mitbewohnerin mit diesem Essen beglückt. Ziegenkäse gibt's nicht mehr, deswegen gab es die herzhafte Variante heute stattdessen mit Parmesan und gehacktem Rosmarin, was mir fast noch ein bisschen besser geschmeckt hat. Und offenbar nicht nur mir, denn ich hab's nur noch knapp geschafft, ein Foto zu machen.



Außerdem gab es noch ein süßes Modell mit Apfel und Kirschen. (Schmand auf Flammkuchenteig mit dünnen Apfelscheiben und halbierten Kirschen aus dem Glas belegen. Zuckern, zimten und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Backen, essen.)







Hat beides ziiiiemlich überzeugt.

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Was das alles soll

"Meat & Greet" war ursprünglich ein Projekt von Anke und Marianne, zwei Studentinnen der Geisteswissenschaften, die - sicherheitshalber! - ihre Skills in guter Hausfrauenküche verbessern wollten. Zu diesem Zweck trafen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und bekochten sich gegenseitig fleischreich, um sich danach zu betrinken. Mittlerweile hat sich das Weblog dazu zu einem Sammelsorium von Rezepten und anderem Zeug rund um Herd und Kühlschrank entwickelt, an dem sich in schriftlicher Form außer uns beiden auch noch gelegentlich Elli mit tollen koscheren Rezepten, außerdem Angie durch stetige Mitwirkung in der Küche beteiligt.

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